AB HEUTE VERLIEBT ! Heimatmelodie Malediva leuchtet schaulaufen
Lebkuchen Ungeschminkt DIE FETTEN JAHRE


Malediva ist das Chanson dieser Zeit. Böse und politisch, charismatisch und absurd.
FAZ

M a l e d i v a gewinnt den DEUTSCHEN KLEINKUNSTPREIS 2006
in der Sparte Kleinkunst .

“Damit zeichnet die Jury Tetta Müller, Lo Malinke und den Komponisten
Florian Ludewig für ihre zartbitteren Geschichten und Chansons über ihre
bäuerliche Herkunft aus. Ihr Blick zurück im milden Zorn ist niemals zynisch oder derb, sondern von fein dosierter Gemeinheit. Mit engelsgleich geschminkten Gesichtern
verströmen Müller und Malinke extratrockene Eleganz mit einem Spritzer
liebenswerter Zickigkeit.“

Malediva gewinnt „Tuttlinger Krähe 2004“
Vor ausverkauftem Haus ging am Sonntag, 4. April 2004, der Preisträgerabend beim Kleinkunstwettbewerb um die „4. Tuttlinger Krähe“ in der Angerhalle über die Bühne. Strahlende Sieger waren Malediva aus Berlin, die nicht nur von der Jury mit dem ersten Preis bedacht, sondern vom Publikum auch noch mit dem Publikumspreis ausgezeichnet wurden.
Dpa

Malediva gewinnt „Memminger Kabarett Preis 2004“.
Aus der Laudatio: “Das Programm geht im Bereich Kleinkunst neue Wege, bringt Zuschauer zum Lachen und Träumen. Die poetisch-skurrile Mischung aus tiefgründigen Dialogen, Alltagsgeschichten und eigenen Texten führt dem Publikum zwei Zauberwesen vor, die absolut aus unserer Zeit und gleichzeitig zeitlos sind.“

Zum Anhören: Interview mit Ausschnitten: Radio Flora

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AB HEUTE VERLIEBT !
Sie haben sie natürlich vorher kräftig geschüttelt - ihre Schneekugel. Ein bisschen Chaos muss schon sein. Jetzt beobachten sie sich selbst von außen, wie sie als winzig kleine Menschen unter der durchsichtigen Kuppel durch das Flockengestöber des Alltags jagen, die Liebe bis in alle Haarspitzen erfühlen und durchleiden. Wie sie mit geträumten Geschichten Energie tanken und im Schneesturm überleben. Sie, das sind Tetta Müller und Lo Malinke. Sie, das sind ”Maldiva“ . Die ”Malediva“.
Es gibt nur ein Duo, das sich so gekonnt an subtil miteinander verwobenen Wortspielen ergeht, so wunderbar diabolisch über das sonst so abgedroschene Thema Liebe miteinander streiten kann.
Die Zwischentöne sind es, die man an „Malediva“ liebt. Und die man immer wieder hören möchte.
Nicole Graner - Süddeutsche Zeitung, 28.04.2006

Gut waren Malediva schon immer - der deutsche Kleinkunstpreis beweist es -, aber sie werden immer besser. Ihr Witz ist trocken und sarkastisch, ihre Melancholie unsentimental und herb, ihre Selbstironie gnadenlos ehrlich. Die Chansontexte schillern von skurril bis poetisch, und Pianist Florian Ludewig hat rasante Raps und lyrische Balladen komponiert. Schöner und komischer besingt und beschreibt derzeit niemand den Zustand zwischen erlebter und erwünschter Partnerschaft. Eine Kleinkunst-Sternstunde.
AZ - München, 27.04.2006

Unglaublich präzise und ironisch gebrochen spielen Malediva die ganze Gefühlsskala durch. Zwischen hinreißenden Plaudereien über die Babnalität des Lebens singen die zwei poetisch-melancholische Balladen und Songs, diskret von Florian Ludewig am Flügel bgleitet. Man könnte süchtig werden nach diesen Sumpfblüten aus dem Großstadtdschungel, deren grotesker Hunor meist tiefschwarz gefärbt ist.
tz 27.04.2006

Wahrhaft famos sind nicht nur die verbalen Scharmützel der beiden. Es sind auch ihre Chansons komponiert von Florian Ludewig, der sie auch am Flügel begleitet. Sie singen sie mit engelsgleichen Gesichtern, auch wenn sie meist nur von der eigenen Unzulänglichkeit und unerfüllbarer Sehnsucht handeln. Gleich darauf gehen die beiden wieder aufeinander los, und Lo kann’s am Ende nicht fassen: „ Das hat Ihnen also gefallen, hm? Fieses Pack, du lieber Himmel.“
Johannes Löhr - Münchner Merkur, 27.04.2006

Reinste Kabarett-Chanson-Lust:
Was die beiden androgyn geschminkten Männer seit einigen Jahren auf dutzenden Kleinkunstbühnen in Deutschland, Österreich und der Schweiz veranstalten, ist weder Travestie, noch klassisches Kabarett, noch neumodische Comedy. Es ist amüsante Alltagsbeobachtung mit manchmal grotesken Zügen. Wenn sie fast bewegungslos auf der Bühne sitzen, verbreiten sie einen ganz speziellen Zauber. Ihre Poesie ist zeitlos und doch so nah, einfach zum Weinen schön.
dpa 27.04.2006

Malediva zaubern uns Schmetterlinge in den Bauch
Gerade frisch mit dem Deutschen Kleinkunstpreis geadelt, präsentieren Malediva in der Bar jeder Vernunft ihr mittlerweile fünftes Programm in der Regie von Wolfgang Kolneder: "Ab heute verliebt!". Verliebt ist man danach tatsächlich. Und zwar in ein Trio, das nicht nur der Inbegriff des modernen Chansons ist, sondern es auch noch mit beiläufiger Eleganz versteht, Gefühlen in kapriziös-maliziösen Geschichten und traumschönen Liedern bitterzarte Authentizität zu verleihen.
Ulrike Borowczyk/ Berliner Morgenpost, 10.05.2006

Als Grumpy Young Men inszenieren sich Malediva wieder in ihrem neuen autobiographisch unterminierten Programm AB HEUTE VERLIEBT, voll edelbitterer Chansons (Komponist & Pianist: Florian Ludewig) und bitterböser , hochtouriger Zwischentexte. Bei Malediva geht es nicht bloß um die kleinen Alltagsunruhen - sondern ganz groß um die Suche nach dem Glück. Malediva laufen im soften Plauschtonfall immer wieder zu hoher kabarettistischer Form auf; so hinreißend klug und hellsichtig und zudem so schnell, dass der vielleicht ja auch schon leicht beziehungslädierte Zuschauer ihnen mit neuer Risikofreude hinterherzulaufen imstande ist. So ist dieses Programm - von einer verbotenen, erlesenen Gemeinheit, die sich mit einer wollig weichen, oft tröstlich wärmenden Traurigkeit verbindet. Und die Stimmen der beiden schweben mal wieder wie Posaunenengelchen auf Wattewolken.
Carmen Böker/ Berliner Zeitung, 10.05.2006

Schon der Titel AB HEUTE VERLIEBT ist reine Paartherapie. Ihre Aufforderung richten die frisch gebackenen Träger des Deutschen Kleinkunstpreises nicht etwa an frustierte Großstadtsingles, sondern an all die Langzeitbeziehungen, die nach Jahren einer Schrägstrichehe vergessen haben, warum sie eigentlich mal ihre Lebensentwürfe aneinandergekoppelt hatten. Malediva reden und singen über all die Kleinigkeiten, aus denen sich der Beziehungsalltag zusammensetzt und die tagtäglich zu beweisen scheinen, dass man eigentlich überhaupt nicht zueinander passt. Dennoch steht keinen Moment in Frage, dass die beiden trotzdem mit jeder Faser aneinander hängen und dass diese fruchtlosen Meckereien nur eine etwas masochistische Art sind, Zärtlichkeiten auszutauschen. Ritualisierte Wortbalgereien, die im Grunde von beiden genossen werden, weil dahinter das große TROTZDEM der Liebe leuchtet wie ein knallroter Luftballon. Ein paar solcher Liebesliederballons, die ihr Pianist Florian Ludewig mit einer guten Portion Gefühl vertont hat, lassen die Malediven sogar steigen - natürlich nur, um die Harmonie anschließend wieder mit ihren spitzzüngigen Tiraden zu durchlöchern. Weil sich die Liebe nach ein paar Sticheleien gleich viel besser anfühlt.
Jörg Königsdorf / DER TAGESSPIEGEL, 10.05.2006

Sitzen, singen und plaudern. Eigentlich nicht viel. Und doch unglaublich groß.
Axel Schock / taz-Berlin, 10.05.2006

An manchen Stellen des tiefgründigen Programms mit wohldosierten Gehässigkeiten scheint es, als seien die beiden Malediven allein Zuhaus und das Publikum nur eine Einbildung. Sie reden über Beziehungslegastheniker, ihre vergebliche Suche nach einem besseren Leben und stellen fest, daß es manchmal besser ist, trotz der Liebe zu einem anderen Menschen nicht zu bleiben. So sind sie nun mal, die drei, »besser böse als langweilig« und trotzdem »ab heute verliebt«.
Markus Bernhardt/ junge Welt, 10.05.2006

Ihre rauchig divenhafte bis lyrische Stimmbreite kommt in den neuen Songs wie nie zur Geltung. Ein Vergnügen, für das die Zuschauer frenetisch Applaus spendeten. Nürnberger Nachrichten, 18.04.2006

Stehende Ovationen!
FAZ, 31.03.2006

Die Jungs von Malediva sind Dialektiker des deutschen Kaberetts. Aus dem Hehren wird die Luft rausgelassen, das Niedirge aber bekommt mitunter philosophische Dimension.
Süddeutsche Zeitung, 22.09.2007
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Heimatmelodie
Ein Traum! One in a million. Erquickt den Denker, berührt den Sensiblen, macht beide glücklich. Dass es so was gibt!
Süddeutsche Zeitung / 3.09.2004

Malediva: Die leckersten Giftnudeln seit der Erfindung des neurotischen Kabaretts.
„Heimatmelodie“ ist ein kleines grosses Abendlied über die verlorene Schuld der Kindheit und eine Ode über das, was egal wo wie Unkraut wächst: Liebe. Tetta und Lo besingen selbst das Scheitern einer Beziehung so, dass das Publikum Sternschnuppen strahlt. Nach zwei Stunden und vier Zugaben erst bleibt die Bühne dunkel. Doch der Nachthimmel leuchtet. Lang.
Neue Zürcher Zeitung / 10.02.2005

Fein ausbalanciert entzündet sich ihr Spiel an der Spannung zwischen Schweinestall und Lidstrich, schlägt Funken aus dem, was an Dörfischem an der Großstadt-Diva kleben geblieben ist. Ein schaurig-trauriger Abend, eine sternklare Nacht, ein Fest!
Der Tagesspiegel / 30.04.2004

Von der anrührenden Geschichte des kleinen Dorfs, … bis zur „miesesten Freundin der Welt“ ist alles auf einsamer Niveau-Höhe: die stil- und geschmackssicheren Conférencen Tettas, die literarischen Liedtexte Los und die kongenial eingängigen, aber nie platten Vertonungen Florians. … Alles ist glutvoll und blutvoll; die fast surrealistisch frei schweifenden Assoziationen und Metaphern sind frisch wie eh und je. Und gerade die Momente sind die schönsten, in denen man nicht genau versteht, was sie meinen, aber genau weiss, dass sie recht haben.
Allgemeine Zeitung Mainz / 15.05.2004

Tolle, kurzweilige Show mit minimalistischem Ansatz und großem Erfolgspotenzial.
Mannheimer Morgen / 18.04.2004

Am besten sind Malediva, wenn Sie über Gott und die Welt reden und singen...wird die Kleinkunst zu großer Kabarettkunst, welche die Wirklichkeit ironisch bricht und bizarr überzeichnet. So verwandeln sie denn auch die Preisverleihung durch ein Mitglied der Jury mit berückender Leichtigkeit in eine herrliche letzte Comedy-Nummer. Das Landsberger Publikum bedankte sich bei Malediva stehend mit Ovationen.
Landsberger Tagblatt / 26.04.2004

Doch anders als die kritische Inspektion des rustikalen Dorfalltags und der nachinszenierte berlinische Beziehungsclinch es nahelegen könnten, ist „Heimatmelodie“ ein zutiefst melodisches melancholisches Programm – die rundeste Sache, die Tetta Müller, Lo Malinke und ihr Komponist und Pianist Florian Ludewig je auf die Bretter ihrer Heimatbühne Bar jeder Vernunft gelegt haben.
Ute Büsing / Info-Radio Berlin / 28.04.2004

In ihrem mittlerweile vierten Programm „Heimatmelodie“ liefern sie sozusagen das Prequel aller anderen Shows: Wie alles begann. Dass sie vom Lande kommen, da wo es am flachsten ist, wissen wir schon von Anfang an. Nur werden ihre Dörfli-Geschichten jetzt noch gemeiner, noch persönlicher – Der Abend weitet sich dabei von bloßen Pointen auf die Meta-Ebene der Kommunikation über die Kommunikation. Da kriegt man fürs Sticheln sogar Applaus, Blumen und, wenn man's nur oft genug andeutet, Schokolade. Und hat auch noch ein gutes Werk getan: die Masse köstlich unterhalten.
Berliner Morgenpost / 30.04.2004

Wer Malediva einmal gesehen hat, bringt das nächste Mal vor Begeisterung gleich alle Verwandten und Bekannten mit, die nicht rechtzeitig weglaufen konnten.
Neue Osnabrücker Zeitung, 19.02.2007
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Malediva leuchtet
Maledivas Lieder sind Popsongs fürs Herz, und solche mit ziemlich langer Halbwertszeit. Schon jetzt haben Malediva mindestens ein Dutzend Lieder für die Chansonewigkeit geschrieben.
Aufs Notwendigste reduziert liefern sie poetisch überhöht die Essenz der menschlichen Existenz zwischen Alltagswahn und Liebestaumel. Wenn Samuel Beckett auch Chansonprogramme geschrieben hätte, vielleicht hätten seine Protagonisten Lo und Tetta geheißen.
Die Tageszeitung

Sie verzaubern das Publikum mit wechselseitig verabreichten verbalen Spitzen und verteilen schmerzhafte Spritzen mit dazugehörenden Trostpflästerchen.
Aber Vorsicht: nach diesen irrlichternden Poeten kann man süchtig werden
Kölner Stadt-Anzeiger

Zusammen mit ihrem Pianisten Florian Ludewig singen sie funkelnd böse Lieder in einem dem Pop zugewandten ironisch spröden Singer/Songwriter-Stil. Es war herrlich. Malediva gehören nur sich ganz allein.
BERLINER ZEITUNG

Und wenn sie im Song „Meine Mutter hat Hitler geküsst“ einer ganzen Elterngeneration ihr Versagen attestieren, wird es ganz still im Saal
Berliner Morgenpost
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schaulaufen
Sie haben ganz außerordentliche Stimmen. Ob sie das depressive Lied vom Versauern in der Provinz anstimmen oder ein bayrisches Volkslied imitieren – der Charakter stimmt, die Linie und die Harmonie auch. Sie sind perfekt noch in den Effekten.
FAZ

Der Blick der beiden auf das Leben besitzt die Frische des sich-Wunderns und zugleich Verstehens – unter der scharf geschliffenen Textoberfläche schimmert immer die Forderung mit, dass es eigentlich anders zugehen müsste und kann. Und das macht vielleicht das eigentlich Glück des Abends aus.
DER TAGESSPIEGEL BERLIN

Alles gekonnt, souverän und vor allem – musikalisch. Das Publikum geriet zunehmend in einen Begeisterungstaumel, dem von den Künstlern mit drei Zugaben gedankt wurde, darunter das hinreißende „Bangkok Plaza“.
OPERNSPIEGEL

Zusammen mit ihrem Pianisten Florian Ludewig singen sie funkelnd böse Lieder in einem dem Pop zugewandten ironisch spröden Singer/Songwriter-Stil. Es war herrlich. Malediva gehören nur sich ganz allein.
BERLINER ZEITUNG

Auf der Bühne zwei androgyne Figuren. Sitzen auf Barhockern.
Und singen – eine Augenweide. Singen so schön, dass es einem kalte Schauer über den Rücken jagt. Singen so witzig, dass man sich vor Vergnügen kringeln möchte.
Landbote / Winterthur (25.10.02)

So schön inbrünstig schmelzende Poesie hat selbst Funny van Dannen schon länger nicht mehr vorgetragen. Auch die Liebe kommt nicht zu kurz. Es gibt einen Ex-Freund in Braunschweig!
TIP BERLIN

Ob Mann oder Frau - Müller und Malinke gelten als die leuchtenden Sterne der comedytrüben Kleinkunstszene.
Esslinger Zeitung

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Lebkuchen
Die beiden Jungs aus Berlin zertrümmerten - bildlich gesprochen - das Festtatagsgeschirr, um es anschliessend wieder zu etwas ganz Neuem zusammenzusetzen. So geriet die offizielle Odeon-Weihnachtsfeier zu einer wunderschön schrägen „Anti-Weihnacht”. Das blieb nicht ohne Eindruck aufs Göppinger Publikum, das sich vor Lachen bog, vor Begeisterung applaudierte und zum Schluss Zugabe nach Zugabe herbeiklatschte.
Neue Württembergische Zeitung, 10.12.2007

Die zauberhaft emotionalen Poeten intonierten „O Tannenbaum” als kubanisches Salsa-Chanson und präsentierten eine köstlich respektlose Version der Weihnachtsgeschichte, dass es einem die Schuhe auszog.
Badisches Tagblatt, 14.12.2007

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Ungeschminkt
„Glänzende Unterhaltung.”
Kai Luehrs-Kaiser, kulturradio rbb 1.02.2008

„...der Verzicht auf die Distanz schaffende Maske belebt das Malediva-Prinzip ganz wunderbar: Die Texte waren immer schon bewundernswert hochtourige, artifizielle Schlagabtausche, aber im Konversationston funkeln sie noch ein wenig klüger, authentischer und überraschender.
"Man könnte sich immer neu verlieben, / aber wir sind einfach dageblieben", heißt es in einem Lied darüber, dass Aufgeben feige ist. Das ist wieder so ein Schneekugelmoment à la Malediva: Ja, das ist alles mühsam hier, aber manchmal fühlt man sich kurz mal schwerelos.”
Carmen Böker, Berliner Zeitung 2.02.2008

„Ein Abend für Herzensbrecher.”
Thomas Lackmann, Tagesspiegel 2.02.2008

„Ungeschminkt“ heißt das Comedy-Chanson-Programm, zu dem Tetta Müller und Lo Malinke die Gäste in ihrem imaginären Wohnzimmer empfangen – am Morgen nach der Hochzeit. In der realen Welt liegt die Eheschließung des schwulen Paares schon sieben Jahre zurück. Gleichwohl oder gerade deshalb gelingen die bissig-pointierte, bittersüße Manöverkritik der Hochzeit, das genüssliche Sezieren des familiären Anhangs und die desillusionierende, schonungslose Aufbereitung der Widrigkeiten des Beziehungsalltags ebenso erfrischend wie erschreckend. Ob schwul oder hetero, man erkennt sich ständig selbst wieder – und erkennt, dass Humor der erste Schritt zur Heilung sein könnte.”
Robert Vernier, Focus-online 2.02.2008

Als virtuose Screwball-Comedy mit intelligenten, sarkastischen, gnadenlos derben, aber immer trefflichen Aperçus auf jede noch so beknackte Bemerkung. Man möchte dieses herzige, auf dem Sofa herumhopsende Pärchen am liebsten mit nach Hause nehmen. Frivoles über die Sex- geräusche"der Nachbarn, über die Urlaubssehnsüchte ausstiegswilliger Großstadtneurotiker und nicht zu vergessen all die wehmütigen, bitterzarten Lieder über die Liebe. Malediva ist mit „Ungeschminkt” wieder einmal ein wunderbarer, amüsanter und poetischer Abend über große Gefühle gelungen, die sich hinter kleinen Gesten, überschäumenden Albernheiten und kruden Scharmützeln verstecken. Eine Sternstunde.
Ulrike Borowczyck, Berliner Morgenpost 7.02.2008

In wunderbaren Balladen über das Altern und die ewige Liebe laufen sie zu von ihnen erwarteter Großkunst auf.
Ute Büsing, Inforadio 1.02.2008

Doch spendet gerade der gelassene Coming-of-Age-Tonfall, der dieses Malediva-Programm durchzieht, Trost: weil die beiden nicht in die Wohlstandsdepression abgedriftet sind, sondern sich ihren ganz eigenen, den sanftmütig-ironischen Blick auf die Malaisen des Alltags bewahrt haben; weil das kurze Glück des Verliebtseins nur dem tieferen, einer aus randvollem Herzen besungenen Liebe gewichen ist. Und weil hinter jeder Bosheit die Gewissheit steht, dass sie gleich verziehen wird.
Jörg Königsdorf, Süddeutsche Zeitung 6.02.2008

„Malediva sind mit „Ungeschminkt“ einen mutigen Schritt nach vorn auf ihr Publikum zugegangen. Mit persönlicher Nähe präsentieren sie die individuelle Normalität einer schwulen Beziehung. Sie werden von Figuren zu Menschen – greifbar und angreifbar. Dafür ernten Sie von ihren Zuschauern Sympathie und Begeisterung.”
Kai Schmidt, Bloom 3.02.2008
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DIE FETTEN JAHRE
Unter verdientem Jubel wird durchgelacht. Hohe Schule!
Kai Luehrs-Kaiser, kulturradio rbb 20.09.2009

Der neue Coup der himmlischen Malediven ist eine fetzige Screwball-Komödie mit feinem bis derbem Dialogwitz, wunderschönen Songs und melancholischen Balladen. Mehr braucht es nicht, um glücklich zu sein!
Ulrike Borowczyk , Berliner Morgenpost 20.09.2009

Obwohl Malediva jeden ernsthaften Moment sofort mit Sarkasmus sabotieren, ergründen sie auf anrührende Weise das Wesen von Partnerschaft und erzählen so indirekt von dem Glück, das es bedeutet, zusammen auch mal schweigen zu können.
Udo Badel , DER TAGESSPIEGEL 20.09.2009

Lieder, die wirken wie Lebkuchenherzen: zuckergussüberzogen und zugleich steinhart beim Draufbeißen. Enthusiastische Publikumsreaktionen bei der Premiere!
Carmen Böker, Berliner Zeitung 21.09.2009
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