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<rss version="2.0" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"><channel><title>Malediva Tagebuch</title><link>http://www.malediva.de/</link><description>Tagebuch von Malediva</description><language>de</language><image><title>Malediva Tagebuch</title><url>http://www.malediva.de/typo3conf/ext/tt_news/ext_icon.gif</url><link>http://www.malediva.de/</link><width>18</width><height>16</height><description>Tagebuch von Malediva</description></image><generator>TYPO3 - get.content.right</generator><docs>http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss</docs><lastBuildDate>Wed, 14 Dec 2011 10:32:00 +0100</lastBuildDate><item><title>14. Dezember 2011 | NEUES THEATER Höchst</title><link>http://www.malediva.de/tagebuch/tagebuch/6c81e2b8101cd24599204679997a8c18.html?tx_ttnews%5Btt_news%5D=581</link><description>Für das neu gestaltete Badezimmer in der Gästewohnung kann man das Neue Theater gar nicht genug...</description><content:encoded><![CDATA[Für das neu gestaltete Badezimmer in der Gästewohnung kann man das Neue Theater gar nicht genug loben: so fein und sauber und niegelnagelneu! Und überall neue Sofas und neue Couchtische und ein Plasma-TV von Kinoformat! Alle schauen gemeinsam den Auftritt von Adele in der Royal Albert Fucking Hall und sind so hin und weg, als wären sie dabei gewesen. Diese DVD wollten Lo Tetta zu Weihnachten schenken und Tetta wollte sie Lo zu Weihnachten schenken und als das dann irgendwie aufflog, hat man herzlich gelacht und das Beschenken vorgezogen, damit die Freude früher einsetzt und länger anhält.]]></content:encoded><pubDate>Wed, 14 Dec 2011 10:32:00 +0100</pubDate></item><item><title>13. Dezember 2011 | NEUES THEATER Höchst</title><link>http://www.malediva.de/tagebuch/tagebuch/ef1acd3805b40d09dde964223b5e2ccc.html?tx_ttnews%5Btt_news%5D=580</link><description>Höchste Zeit für Höchst! Die sechzehnte Vorstellung von LEBKUCHEN! Argl! Bei allen stellt sich...</description><content:encoded><![CDATA[Höchste Zeit für Höchst! Die sechzehnte Vorstellung von LEBKUCHEN! Argl! Bei allen stellt sich leichter Verschleiß ein, die Songs werden nun mittlerweile beim Frühstück und im Tourbus vor sich hingesummt, das ist nie ein gutes Zeichen, normalerweise trennen die Malediven streng zwischen privatem und professionellem Gesang und summen im Bus eher Adele oder Carole King. Trotzdem spielt und singt es sich sehr schön vor dem Publikum hier in der Frankfurter Vorstadt. Lo erwartet entfernte Verwandtschaft, die dann aber nicht kommt. Er ist leicht muffig. Tetta tröstet mit einem Gutschein für einen Gratis-Besuch des nahen Hallenbades Höchst! Eine gute Tat! Lo liebt Hallenbäder! Man geht also schwimmen und guckt durch die großen Glasfronten auf die graue, ganz und gar verregnete und verpisste Altstadt von Höchst. Höchst erfreulich.]]></content:encoded><pubDate>Tue, 13 Dec 2011 10:31:00 +0100</pubDate></item><item><title>10. Dezember 2011 | PARKTHEATER Iserlohn</title><link>http://www.malediva.de/tagebuch/tagebuch/644a334877dadee54e6799d2ee56756b.html?tx_ttnews%5Btt_news%5D=579</link><description>Viel Lob erfahren die Malediven immer wieder für ihre hübschen Bühnenbilder, aber was der Herr...</description><content:encoded><![CDATA[Viel Lob erfahren die Malediven immer wieder für ihre hübschen Bühnenbilder, aber was der Herr Jostmann vom Parktheater da auf die Bühne gestellt hat, übertrifft dann doch alles Dagewesene: meterhohe Weihnachtstannen! Mit Schnee! Riesige Disko-Kugeln! Hunderte Meter weiße Stoffbahnen! Hat denn niemand einen Foto-Apparat zur Hand! Die Jungs lassen die eigenen Bühnen-Bäume gleich im Bus und spielen vor der durchgeknalltesten Dekoration, die ihnen je geschenkt wurde. Danke! Das war ja so Las Vegas! Das Haus übrigens ist voll, die Leute beseelt, alle sind glücklich. Gut so. Über Iserlohn selbst übrigens wissen die Herren Damen nicht viel zu berichten, wohnt man doch wie immer im Hotel Neuhaus in Lössel, von wo man direkt in den Lösseler Wald einsteigen kann, zur großen Freude der beiden B’s, auch ist das Essen dort so lecker und die Wahrscheinlichkeit, Rolf Zacher zu treffen, ist nicht so gering, wie man denken könnte. Auf dem Weg von Iserlohn nach Lössel übrigens sieht man rechter Hand ein Lokal namens DIE NUTTE. Dachte Lo bislang. Nun stellt sich heraus, dass es schlicht DIE PUTTE heißt. Und irgendwie, irgendwie sind alle sehr enttäuscht. Immer schon wollten alle nach Feierabend noch kurz in die Nutte gehen; die Putte, so sind sich alle einig, kann ihnen nun gestohlen bleiben.]]></content:encoded><pubDate>Sat, 10 Dec 2011 10:30:00 +0100</pubDate></item><item><title>09. Dezember 2011 |SPRINGMAUS Bonn</title><link>http://www.malediva.de/tagebuch/tagebuch/90915209a4da536b966e623af89fe0a7.html?tx_ttnews%5Btt_news%5D=578</link><description>In Bonn haben die Malediven eine Freundin besucht, die lange Jahre in Lima gelebt hat, das ist...</description><content:encoded><![CDATA[In Bonn haben die Malediven eine Freundin besucht, die lange Jahre in Lima gelebt hat, das ist Peru, sie hat ihren drei Kindern dort Spanisch beigebracht und einen riesigen Hund gekauft, Benito, der nun mit Berta und Bolle durch seinen Garten rennt. Berta glaubt, es sei an der Zeit zu zeigen, was sie kann und gräbt ein großes Loch dort, wo einmal Rasen wachsen soll. Benito und Bolle staunen über die Kraft und die Wut, die so ein winziges Beagle-Mädchen entwickeln kann. Derweil staunen die Malediven über das wunderschöne und riesige Haus, das sich die Freundin da mit ihrem Mann gekauft hat, was heißt gekauft, sie haben es umgekrempelt und vorbildlich renoviert, so schön ist es in jedem Winkel und bis in die kleinste Ecke perfekt, das Lo aus dem Bewundern gar nicht mehr heraus findet. Bolle meint bald darauf, es sei nun mal genug mit der Schwärmerei und kackt direkt an die Haustreppe. Die Show am Abend wird ein Spaziergang mit Sahne-Eis.]]></content:encoded><pubDate>Fri, 09 Dec 2011 10:30:00 +0100</pubDate></item><item><title>08. Dezember 2011 | COMEDIA COLONIA Köln</title><link>http://www.malediva.de/tagebuch/tagebuch/a1d3ad8eadb66642b3f024856020fb2b.html?tx_ttnews%5Btt_news%5D=577</link><description>Heute waren alle leicht kränklich. Man blieb also den ganzen lieben langen Tag im Bett, ließ eine...</description><content:encoded><![CDATA[Heute waren alle leicht kränklich. Man blieb also den ganzen lieben langen Tag im Bett, ließ eine DVD nach der anderen laufen, auch die Hunde waren mürrisch und hatten den Regen satt und gingen nur kurz zum Kacken raus und kauten sich ansonsten durch eine satte Kollektion von Rinderhautknochen. Bolle war anschließend so müde, dass er mit Knochen im Maul einschlief. Tetta fürchtet, durch das stundenlange Filme anschauen zu verblöden. Lo ist das egal.]]></content:encoded><pubDate>Thu, 08 Dec 2011 10:29:00 +0100</pubDate></item><item><title>07. Dezember 2011 | COMEDIA COLONIA Köln</title><link>http://www.malediva.de/tagebuch/tagebuch/b7eef02c8f908204ad447f7b5b654306.html?tx_ttnews%5Btt_news%5D=576</link><description>Die vier Freunde hatten einen sehr schönen Off-Tag in Köln. Die Sonne schien ein bisschen und dann...</description><content:encoded><![CDATA[Die vier Freunde hatten einen sehr schönen Off-Tag in Köln. Die Sonne schien ein bisschen und dann hat es ein bisschen geregnet und dann wurde es ein bisschen windig, aber da saßen schon alle in einem Café in der Südstadt und ließen mit alten Kumpels die heiße Schokolade kreisen und den lieben Gott einen guten Mann sein. Nach einem sehr feuchten Spaziergang über die Poller Rheinwiesen trafen sich dann alle im Kino wieder, es lief THE HELP, Tetta hatte schon vor Urzeiten das Buch gelesen und nun alle eingeladen zu gucken. Die Jungs fanden es ein bisserl arg happy-endig, die Tunten mussten weinen, und alle mussten lachen, als die böse Rassistin Scheiße fressen musste. Die Vorstellung am nächsten Tag war eine reine Freude, was nicht nur am Kölner Publikum lag, sondern auch an dem so reizenden Team der Colonia: Uschi und Astrid und Heike und der Mann an der Technik, alle haben so sehr mitgedacht und vorausgedacht, dass die Malediven das Denken auch gleich ganz hätten einstellen können: es wäre trotzdem alles gut ausgegangen. Zusätzlich verfügt die Comedia über die schönste Gästewohnung der Republik, ganz hoch oben, ganz piekfein, mit ganz großem Balkon!]]></content:encoded><pubDate>Wed, 07 Dec 2011 10:29:00 +0100</pubDate></item><item><title>05. Dezember 2011 | LUSTSPIELHAUS München</title><link>http://www.malediva.de/tagebuch/tagebuch/51e2c20b57a271e773f6c54446affde3.html?tx_ttnews%5Btt_news%5D=575</link><description>Auch am letzten Tag unseres München-Aufenthaltes wettert es gnadenlos vom Himmel, wir machen...</description><content:encoded><![CDATA[Auch am letzten Tag unseres München-Aufenthaltes wettert es gnadenlos vom Himmel, wir machen trotzdem einen langen Zug um die Gemeinde, sprich: wir steigen an der Münchner Freiheit in die Bahn und tuckern in die Innenstadt, wo wir im LUDWIG BECK stundenlang DVDs und Bücher schmökern, die zweite Staffel von HUNG wird gekauft, und die fünfte von SIX FEET UNDER, Lo kauft die komplette Box von BEING HUMAN, und auch auch noch BIG BANG THEORY, das hat er ganz neulich im auf Youtube entdeckt und kann es nun nicht lassen, sich alle Folgen anzuschauen. Er schaut im Bus und im Hotel und kurz vor der Vorstellung schaut er auch noch! Gleich nach der Vorstellung, die wie in München fast schon üblich, eine sehr, sehr schöne ist, packen die Jungs alles in den Tourbus und fahren nach Köln.]]></content:encoded><pubDate>Mon, 05 Dec 2011 10:28:00 +0100</pubDate></item><item><title>04. Dezember 2011 | LUSTSPIELHAUS München</title><link>http://www.malediva.de/tagebuch/tagebuch/688c1887415a1d4840231562df90e819.html?tx_ttnews%5Btt_news%5D=574</link><description>Pfui Teufel, sind die hier alle hoch gestimmt und frohgemut! So ein schönes, saftiges Publikum! Wir...</description><content:encoded><![CDATA[Pfui Teufel, sind die hier alle hoch gestimmt und frohgemut! So ein schönes, saftiges Publikum! Wir hatten soviel Spaß! Und das nach all den Tagen Weihnachtstournee, die wir als Vergleich anführen können! Merci bien! Zwar hagelt und regnet es in der Nacht und wirft Bäume um und leert Balkonkästen auf die Gehwege und bricht Äste ab und lässt den Eisbach anschwellen, und die Temperaturen sinken kurzfristig auf handschuhkalt und unterhosenfrostig, unserer guten Laune kann das jedoch nix anhaben, die Hundchen sind sowieso kälte- und feuchtigkeitsresistent, Beagle kennen kein schlechtes Wetter, sie kennen nur die Suche nach Brezn und Taubenfutter. Wir drehen stille und einsame Kreise durch den Englischen Garten, den wir um vieles schöner finden als den Berliner Tiergarten, der mit seinen düsteren Barockgässchen nie einen Blick freigibt auf Wiesen und Auen und Teiche, wie der Englische Garten das doch allenthalben tut, still und einsam, die einzige Abwechslung sind neopren-versiegelte Jogger und vereinzelte Hundeleute, man grüßt sich kleinstädtisch freundlich, der nahe Winter lässt schon jetzt alle näher zusammen rücken, der Himmel immerhin blaut bald darauf auf, Lo geht gleich Postkarten kaufen, auf denen ein genau solch blauer Himmel zu sehen ist, und fängt an, Freunden Grüße zu schicken, Tetta und Florian kümmern sich derweil im Keller des Hotels Alt-Schwabing um die schmutzige Wäsche der letzten zwei Wochen,Tetta hat errechnet, dass jeder noch genau 5 saubere Höschen benötigt, bevor wir wieder zu Hause sind, das scheint allen eine übersichtliche Sache zu sein, und die Freude hält Einzug. Morgen ist übrigens Nikolaus!]]></content:encoded><pubDate>Sun, 04 Dec 2011 14:30:00 +0100</pubDate></item><item><title>03. Dezember 2011 | RENITENZ Stuttgart</title><link>http://www.malediva.de/tagebuch/tagebuch/3e49895dd9f6b0b9a5b735e36a1010f9.html?tx_ttnews%5Btt_news%5D=573</link><description>Ausverkauftes Haus auch am letzten Tag unseres schwäbischen Zwischenspiels. Wir werden also mit...</description><content:encoded><![CDATA[Ausverkauftes Haus auch am letzten Tag unseres schwäbischen Zwischenspiels. Wir werden also mit vollen Satteltaschen aus der Stadt reiten, alle sind sehr zufrieden, natürlich auch mit dem Saalpublikum im Renitenz, das es uns zum wiederholten Mal sehr einfach gemacht hat, hier eine wunderschöne Zeit zu haben. Wir danken Sebastian und dem ganzen Heer von Verwaltungsfachangestellten, die sich um uns gekümmert und uns gut untergebracht haben (das riesige Zimmer 423 im Hotel Wartburg, merci!). An unserem letzten Abend, nach unserer letzten Vorstellung, kratzen wir alle verbliebenen Woyda-Taler zusammen (so heißen hier die Essensbons, die an den Gründer des Renitenz-Theaters erinnern sollen) und hauen alles für ein famoses Gelage auf den Kopf. Morgen schon werden wir übrigens in München sein, worauf sich alles hier sehr freut. Das Frühstück im Ringelnatz, die Auftritte (zwei an der Zahl) im Lustspielhaus, die Nächte im Vereinsheim, das alles verspricht wie immer eine größte Freude und Herzlichkeit. Die Hunde, die den Kräherwald langsam über haben (immer sind die so schnell gelangweilt, diese Mist-Beagle), freuen sich schon auf die Wildgänse im Englischen Garten. Tetta schaut noch eine ARTE-Spezial-Sendung über die besten Leitungswasser der Welt, gerade sind wir in Italien angelangt, und natürlich beanspruchen in Italien sämtliche ländlichen Regionen den Titel des besten Wassers für sich. Lo tippt noch ein paar Nachrichten an Freunde in aller Welt, die Hunde kauen selig auf zwei Rinderhaut-Schühchen, die eine reizende Frau namens ANTJE für sie an der Kasse abgegeben hat. Auch wir sind heute nicht leer ausgegangen, Antje hat für uns einen Adventskalender gebastelt, in dem jedes Geschenk das Bild der Stadt trägt, in der es geöffnet werden soll. Welche Mühe! Welche Freude! Danke, Antje!]]></content:encoded><pubDate>Sat, 03 Dec 2011 14:29:00 +0100</pubDate></item><item><title>02. Dezember 2011 | RENITENZ Stuttgart</title><link>http://www.malediva.de/tagebuch/tagebuch/440bac3103808d6954fd78c83618e415.html?tx_ttnews%5Btt_news%5D=572</link><description>An diesem Tag ist die Bude gerammelt voll, die Malediven dürfen nur ein ganz kurzes Tonpröbchen...</description><content:encoded><![CDATA[An diesem Tag ist die Bude gerammelt voll, die Malediven dürfen nur ein ganz kurzes Tonpröbchen machen, da die Leut schon früh in den Saal eingelassen werden sollen. An dieser Stelle möchten sie dem Tontechniker des Hauses danken, dem ganz und gar kompetenten und noch dazu reizenden Jan, den die Kassenfrau immer Olaf nennt, aber das macht sie nur, um uns zu vergackeiern, denn das macht sie gern. Die Stadt selbst liegt unter gräulichen Quellwolken, ab und an fisselt es sogar, unserer Laune tut das überhaupt gar keinen Abbruch, denn wir verlassen das Hotel nur für Waldspaziergänge (und im Wald ist es eben immer schön), ansonsten arbeiten wir angelegentlich an der neuen (man glaubt es kaum) Weihnachtsshow, Arbeitstitel KLINGELINGELING, auch wenn es dazu fast ein bisschen früh scheint, aber wir haben die Erfahrung gemacht, dass es keinen besseren Zeitpunkt gibt, an Weihnachtsliedern zu arbeiten, als Weihnachten selbst. Lo und Tetta haben in diesem Jahr dem Einzelhandel massiv geschadet, indem sie A) alle Geschenke online bestellt haben und B) niemandem, nicht einmal sich selbst, irgendetwas schenken, was mehr als 30 Euro kostet. Und wie so oft, scheint der Verzicht die richtige Entscheidung gewesen zu sein, denn noch nie hatten sie weniger Stress als in diesem Jahr und mehr Freude dabei, allen anderen beim Rennen und Kaufen und Packen zuzuschauen.]]></content:encoded><pubDate>Fri, 02 Dec 2011 14:29:00 +0100</pubDate></item><item><title>01. Dezember 2011 | RENITENZ Stuttgart</title><link>http://www.malediva.de/tagebuch/tagebuch/5abac9f1d2c2eb4ce8bb6f17afb088c5.html?tx_ttnews%5Btt_news%5D=571</link><description>Alle Malediven haben plötzlich beschlossen, langweilig zu werden: jeder bestellt im La Commedia...</description><content:encoded><![CDATA[Alle Malediven haben plötzlich beschlossen, langweilig zu werden: jeder bestellt im La Commedia das, was er schon am Vortag hatte, sogar die Getränke sind die gleichen, es gibt natürlich auch einen Namen für dieses risikoscheue Verhalten, er lautet TOURNEE-TROTT. Eingedenk der Tatsache, dass wir noch bis einschließlich 31. Dezember unterwegs sein werden, tritt diese Phase in diesem Jahr verhältnismäßig früh ein. Aber sie ist nicht unwillkommen. Gleichmäßigkeit und Routine haben etwas so beruhigendes. Im Hotel fangen die Zimmermädchen (komischer Name, denn sie sind in der Regel allesamt gestandene Zimmerfrauen) derweil an, die Geduld mit uns zu verlieren. So gern möchten sie einmal unsere Bäder putzen und unsere Betten lüften, aber wir lassen uns nur durch den Türspalt mit Klopapier und frischen Handtüchern versorgen und wollen ansonsten unsere Ruhe haben. So lässt sich die Illusion am leichtesten aufrecht erhalten, im Hotel wirklich zu wohnen, und nicht nur zu Gast zu sein. Die Fee vom Frühstücksbuffet hat sich derweil dazu hinreißen lassen, wirklich jeden Morgen Lachs auszulegen, was unsere vegetarische Vollverpflegung einfacher macht. Wir nähern uns dem Zustand des vollständigen Hotelglücks!]]></content:encoded><pubDate>Thu, 01 Dec 2011 14:29:00 +0100</pubDate></item><item><title>30. November 2011 | RENITENZ Stuttgart</title><link>http://www.malediva.de/tagebuch/tagebuch/3c292ea0f73398baa9819712e4a151fa.html?tx_ttnews%5Btt_news%5D=570</link><description>Seitdem das Renitenz umgezogen ist in das neue Haus, hat es einen der schönsten kleinen Theatersäle...</description><content:encoded><![CDATA[Seitdem das Renitenz umgezogen ist in das neue Haus, hat es einen der schönsten kleinen Theatersäle Baden-Württembergs, das muss man einmal in aller Deutlichkeit sagen. Und die Leut hier sind sowieso immer gut aufgelegt und reizend und sehr persönlich und lassen später noch Fotos von sich und uns machen und fragen uns Fragen und erzählen uns Geschichten, die bis nach Südafrika weisen, und wir fühlen uns überhaupt nicht belästigt (Danke der Nachfrage), sondern ganz im Gegenteil sehr wohl. Lo, der so schrecklich gern (und so schrecklich viel) isst, freut sich nun schon ein ganzes Jahr auf das Safran-Risotto mit Jakobsmuscheln, das er so gut und gnadenlos lecker nur hier, im La Commedia, bekommt. Dazu trinkt er immer eine Coca Cola und eine Weinschorle, später bekommt er auch noch, wie alle anderen übrigens auch, ein Glas Rosé Sekt auf’s Haus und ist nun ganz und gar glücklich. Die Hunde derweil sind platt. Erschöpft. Ausgepustet. Sie werden seit diesem Morgen an Schleppleinen trainiert, sieben Meter langen Nylonseilen, die sie auf jedem Waldspaziergang hinter sich her zu ziehen haben. Und sollten sie auf WARTE!, LOS!, NEIN!, KOMM!, und HIER! nicht hören, tritt einer dieser bescheuerten Menschen mal eben kurz auf einen dieser verhängnisvollen Stricke und ZACK! bleibt der Beagle stehen, wie von Zauberhand. Berta gibt fast eine Stunde lang vor, das alles nicht zu bemerken, bevor sie schließlich aufgibt. Bolle tut das schon nach den ersten fünf Minuten. Mädchen sind eben härter im Nehmen. Und dann? Dann passiert ein Wunder! Diese Mistviecher, die sonst in jeden Wald flüchten und jede Maus jagen und jedem Jogger ein Bein stellen, sind plötzlich die bravsten und folgsamsten Hundchen von allen! Lieb holen sie sich ein Leckerchen ab, laufen ein paar Schritte voraus, um dann wieder gut gelaunt auf uns zu warten, holen Stöckchen, haschen nach Laub, ignorieren vorbei kommende Reiter und Fahrradfahrer, grüßen andere Spaziergänger freundlich, aber lautlos, und machen auch sonst einen tadellosen Eindruck. Lo wiederholt das Experiment gleich am nächsten Morgen, er fährt hoch in den Kräherwald und läuft fast zwei Stunden lang durch die Landschaft. Die Beagle? Vorbildlich! Der Preis, den die Hunde zahlen für all den Gehorsam, ist allerdings hoch: kaum im Hotelzimmer angekommen, fallen sie schon wie tot ins Körbchen. Was anderen Hunden zweite Natur ist, das fröhliche Miteinander mit dem Herrchen, scheint für Beagle eine schwere Prüfung zu sein. Die Hundefrau allerdings sagt, dass auch diese bescheuerte Rasse sich an diese Übungen gewöhnt. Zufrieden und glücklich scheint es sie schon jetzt zu machen. Lo lobt mit Streicheln und Bürsten. Tetta mit Schweineohren. Flo mit einem Stück Gouda und zwei Apfelkrusten. Happy!]]></content:encoded><pubDate>Wed, 30 Nov 2011 14:28:00 +0100</pubDate></item><item><title>27. November 2011 | STADTTHEATER Landsberg</title><link>http://www.malediva.de/tagebuch/tagebuch/d3ae83445dc20ba756efcb2dbfa61ab6.html?tx_ttnews%5Btt_news%5D=569</link><description>Sollten wir uns nicht alle hier ein kleines Häuschen kaufen, ruft Florian euphorisch aus, als er...</description><content:encoded><![CDATA[Sollten wir uns nicht alle hier ein kleines Häuschen kaufen, ruft Florian euphorisch aus, als er von seinem ersten Spaziergang zurück kehrt. Hier ist alles so hübsch und klein und friedlich! Lo und Tetta sind einigermaßen alarmiert, können ihn aber ein paar Stunden und etliche Runden durch das Städtchen später nur Recht geben: hübsch und klein ist es wirklich, dieses Landsberg, die Leute scheinen alle gut genährt und gesund und überaus zufrieden, allein in der Straße, die vom Markt her auf die Kirche zuläuft, scheint es gefühlte sechzig Einrichtungslädchen mit tausenden Einrichtungsgegenständen zu geben, wie intensiv der durchschnittliche Einwohner Landsbergs eingerichtet sein muss, dass sich solch eine Dichte an Einrichtungsläde rentiert! Und auf dem Weihnachtsmarkt hinterm Kirchlein geht es gleich weiter mit dem Schmuck und den Leckereien und den Kerzen und den Teppichen! Wer kauft denn all das Zeug! Wir geben es allerdings schnell auf, uns zu wundern, und lassen uns das Geld nur so aus der Tasche ziehen: gebrannte Cashewnuts, gebrannte Mandeln, schokoglasierte Bananen (natürlich), ebensolche Äpfel, Lebkuchen, auch gern zum Umhängen, den Glühwein meiden wir, denn wir sind ja berufstätig, oder werden es noch sein heute Abend. So warm allerdings ist es in Landsberg an diesem Tag, dass die Jungs am Fluss sitzen können, draußen, in der Sonne, und eine Pizza und eine große Cola bestellen, beim hübschesten Kellner, der ihnen in Deutschland je untergekommen ist, einem dunkellockigen Gymnasiasten mit Schuhgröße 47, der so freundlich ist, als wolle er sich um eine Stelle als Tour-Assistentin bewerben. Daraus wird leider nichts. Ein netter Tag wird es trotzdem. Die Landsberger sind angenehm wie stets. Florian W., künstlerischer Leiter des Ladens, führt uns schließlich noch in den leckersten Griechen, in dem wir seit langer Zeit gesessen haben. Lo isst Pulpo vom Grill. Mmmmmmmmmmmh.]]></content:encoded><pubDate>Sun, 27 Nov 2011 14:27:00 +0100</pubDate></item><item><title>26. November 2011 | KURHAUS Augsburg</title><link>http://www.malediva.de/tagebuch/tagebuch/62c584984341205aa9655ffe70f6cbba.html?tx_ttnews%5Btt_news%5D=568</link><description>Lo hatte fest vor, sich etwas lustig zu machen über das Kurhaus Göggingen, denn auf den ersten...</description><content:encoded><![CDATA[Lo hatte fest vor, sich etwas lustig zu machen über das Kurhaus Göggingen, denn auf den ersten Blick ist es eine monströs überladene Schmuckkiste im Gewand des Jugendstils, ein gewächshaus-ähnliches Glasgebilde in den Ausmaßen des Zirkus Krone, mit angeschlossenen Wandelgängen und bestürzend sinnlosen Yucca-Palmen-Gruppen. Aber dann muss er lernen, dass dieses Gemäuer die Überreste eines riesigen Sanatoriums sind, das ein tapferer Mann, der Orgelbauer Friedrich Hessing, geboren 1838, also anno Schnuck, dorthin gesetzt hat. Hessing widmete sich bald nicht mehr den Pfeifen, sondern den Prothesen, die er besser und und vielseitiger baute, als alle Fachärzte seiner Zeit. Erfolgreich und reich baute er die wundervolle und damals größte orthopädische Fachklinik Europas auf, in der Reiche im Standard eines Luxushotels logierten, Arme aber schon für 15 Gulden betreut wurden. Das macht ihn Lo sofort sympathisch! Ein Herz für Arme! Und das in dieser finsteren Zeit! Hessing hatte also ein Herz so groß wie das von Heidi! Schon sieht er den ganzen Firlefanz mit anderen, gütigen, wohlwollenden Augen. Er verbietet Bolle sogar, in die Pflanzenrabatten im Hofgarten zu pieseln, der arme Kerl muss sich gedulden und darf erst an der Ampel beim Blumenladen sein Bein heben. Der Hall, und das ist nun einmal so, ist in einem Gebäude wie diesem Märchenschloss allerdings erheblich. Sollte das Zuhören schwer gefallen sein, lag es heute mal nicht am Nuscheln der Künstler. Auch ein Trost.]]></content:encoded><pubDate>Sat, 26 Nov 2011 14:27:00 +0100</pubDate></item><item><title>25. November 2011 | OVAL Salzburg </title><link>http://www.malediva.de/tagebuch/tagebuch/63118285dffd74972d90d022e5747b7b.html?tx_ttnews%5Btt_news%5D=567</link><description>Die Salzburger haben sich entschlossen, ihre Altstadt den Touristen zu überlassen und haben sich...</description><content:encoded><![CDATA[Die Salzburger haben sich entschlossen, ihre Altstadt den Touristen zu überlassen und haben sich stattdessen eine wunderschöne Einkaufshalle auf die platte Wiese gestellt. Diese Warenwelt ist nicht nur von der Autobahn schnell und unkompliziert zu erreichen, sie ist auch unter einem anderen Gesichtspunkt ein Triumph der Zivilisation: sie vereint Kunst und Kommerz! Direkt neben der Auffahrt ins Parkhaus nämlich öffnet sich der stahlverkleidete Hintereingang ins OVAL, dem zauberhaften und gut geführten Theaterjuwel dieser Konsumwiese! Und das Ding ist heute gerammelt voll mit netten Leuten und LEBKUCHEN spielt sich wie von selbst. Florian allerdings beanstandet die Qualität des Schnellrestaurants im Obergeschoss der Mall, aber wer sich in Gefahr begibt, kommt eben darin um. So! Tetta läuft vom charmanten Hotel KOHLPETER ziellos durch die Einfamilienhauslandschaft des Salzburger Vorortes Liefering, läuft bis hinunter an die Salzach, an deren Ufern gerade ein riesiges Kraftwerk gebaut wird, oder umgebaut, oder abgerissen, so genau weiß Tetta das schließlich nicht zu sagen. Auf jeden Fall dampft es mächtig, und die Hunde stehen staunend vor immer neuen Absperrungen. Beagle glauben nicht an Zäune, wenn sie sie überhaupt wahrnehmen, dann nur in dem Sinne, dass sie überwunden oder unterkrochen werden müssen. Auch wenn sich dahinter anscheinend gar nichts verbirgt; aber ein Zaun ist immer spannender als die weiteste Aue und die freieste Wiese: ein Zaun ist an sich eine Zumutung und eine Herausforderung. Berta (Schulterhöhe knappe 30 Zentimeter) hat schon einmal einen Drahtzaun in der Höhe von 2 Meter 30 überwunden, als man sie für die Dauer von 14 Tagen von Herrchen und Herrchen getrennt hatte und sie deren Auto nach all der Zeit endlich auf den Hof einbiegen sah. Seitdem haben sich die Malediven nie mehr von ihrem Lieblingshund getrennt, und Zäune werden nicht mehr als sichere Grenze anerkannt.]]></content:encoded><pubDate>Fri, 25 Nov 2011 14:26:00 +0100</pubDate></item><item><title>24. November 2011 | STADTSAAL Wien</title><link>http://www.malediva.de/tagebuch/tagebuch/de6a344016ee66b9465b14cd623ec069.html?tx_ttnews%5Btt_news%5D=566</link><description>Der Stadtsaal in der Mariahilfer Straße in Wien in Österreich ist in unserer Sammlung von wirklich...</description><content:encoded><![CDATA[Der Stadtsaal in der Mariahilfer Straße in Wien in Österreich ist in unserer Sammlung von wirklich guten Auftrittsorten eine recht neue Preziose. So könnte man es sagen. Er ist wirklich schön! Und das Team ist schön! Und das Essen dort ist schön! Und das Hotel KUMMER, das seinen Namen mit nichts verdient hat, ist ebenfalls schön! Schön sind auch die Spaziergänge durch die alte Kaiserstadt, Maria-Theresia steht keine 10 Minuten vom KUMMER zwischen Hecken und Rasendreiecken, und Sisis Turn- und Folterstube besichtigen wir fast jedesmal. Durch eine glückliche Fügung sind auch die Geschwister Pfister mit ihrer Mireille-und-Peter-Show vor Ort, die zweifellos überragende Annamateur aus Dresden wird morgen aufspielen, die von uns und so manch anderem so heißgeliebte Irmgard Knef alias Uli Heissig am nächsten, sowie die so allerliebsten und grundguten Pigor und Eichhorn am kommenden Samstag. Mit letzteren trinken wir nach der Show noch ein, zwei Feierabendweine und genießen die gegenseitige Anwesenheit. Die Damen vom ORF sind auch wieder vor Ort und leisten uns Gesellschaft, fabelhaft witzig und charmant, wie nur sie eben immer sind. Tetta schleicht sich nachmittags noch kurz aus dem Hotel: es kauft tonnenweise Geschenke für Lo, der doch am Samstag Geburtstag haben wird und Geschenke über alles liebt! Ach, wenn es doch schon Samstag wäre!]]></content:encoded><pubDate>Thu, 24 Nov 2011 14:26:00 +0100</pubDate></item><item><title>23. November 2011 | TAFELHALLE Nürnberg</title><link>http://www.malediva.de/tagebuch/tagebuch/ff74f164b630da5fec92597cb0ecc7aa.html?tx_ttnews%5Btt_news%5D=565</link><description>Wir denken immer noch gern an die Zeit zurück, in der wir an fünf Abenden vor 99 Menschen im...</description><content:encoded><![CDATA[Wir denken immer noch gern an die Zeit zurück, in der wir an fünf Abenden vor 99 Menschen im Nürnberger Burgtheater aufgetreten sind; heuer kriegt man dieselbe Menschenmenge an einem Abend in die schöne Tafelhalle. Wir finden das eine immense Verbesserung, auch hat man hier mehr Platz und stößt sich nicht so oft den Kopf oder die Ellenbogen (so klein war das Burgtheater!). Dass die Veranstalter dieselben geblieben sind, macht die Freude für uns perfekt, haben wir doch in unserem Leben genug Fremde kennengelernt und sind wir doch froh, bekannte Gesichter um uns zu haben, von der Dankbarkeit ganz zu schweigen, die uns erfüllt, wenn wir auf Leute treffen, die uns schon in den dunklen Anfängen unseres Schaffens unterstützt und gemocht haben. Merci. Es ist die erste LEBKUCHEN-Show seit 12 Monaten, und man sollte erwarten, dass wir grobe Schnitzer machen, vieles vergessen und etliches verlernt haben – aber nichts dergleichen! Die Show puckert solide und spaßig vor sich hin, die Leute mögen es ganz und gar, auch wenn es religiös bedenklich und teilweise ausgesprochen laut daherkommt, was wir uns da ausgedacht haben. Wir selbst sind ebenfalls immer wieder überrascht, wieviel Spaß dieses Stück auch im vierten Jahr seines Bestehens noch macht! Und nur, um allen Kritikern die Luft aus den Segeln zu nehmen: Lo und Florian schreiben schon an einem komplett niegel-nagel-neuen Weihnachtsprogramm für 2012! Das allerdings wird nur in Berlin zu sehen sein, und zwar im TIPI am KANZLERAMT. Erst 2013 werden wir damit auf Deutschland-Tournee gehen, und soweit mag man ja gar nicht denken! Es war eine elendig lange Anreise. Darum gehen wir jetzt erst einmal schlafen.]]></content:encoded><pubDate>Wed, 23 Nov 2011 14:25:00 +0100</pubDate></item><item><title>19. November 2011 | PUMPWERK Wilhelmshaven</title><link>http://www.malediva.de/tagebuch/tagebuch/46d409c677f88f21421fec2d53e977f1.html?tx_ttnews%5Btt_news%5D=564</link><description>Heuer sind wir hier in Wilhelmshaven, um einen Preis abzuholen, den wir schon im letzten Jahr...</description><content:encoded><![CDATA[Heuer sind wir hier in Wilhelmshaven, um einen Preis abzuholen, den wir schon im letzten Jahr gewonnen haben: den Knurrhahn! Der Knurrhahn, so weiß Tetta zu erzählen, ist ein Beifangfisch, also einer, der gern einmal im Netz aussortiert und wieder dem Meer übergeben wird, dabei ist die Skulptur dieses Fisches, die wir an diesem Abend entgegennehmen dürfen, eine Schönheit. Die besondere Attraktivität dieses Preises erkennt man erst im Vergleich zu den anderen, oft scheusslich hässlichen Trophäen, die man sonst so mit nach Hause nehmen musste. Und als wäre das nicht genug, legt die örtliche Sparkasse auch noch einen ordentlichen Batzen Geld mit in den Umschlag, den der so charmante und witzige Oberbürgermeister überreicht (der übrigens eine fabelhaft hübsche Frau an seiner Seite hat, die das Zeug zur Landesmutter hätte, zumindest möchte man dem Paar alles Gute wünschen – es ist überaus reizend).  Wir danken dem Herrn Bär, der uns diesen Preis lang schon gewünscht hat, dem humorigen Sparkassen-Mann, und dem fähigen Team vor Ort! Wir finden sogar noch Zeit für zwei ausgedehnte Deich-Spaziergänge Richtung Südstrand. Und denkt nur: selbst bei diesem Wetter springen altgediente Ehrenamtler des DLRG mit nichts als Badeslip und –haube ins graue Wattenmeer und kraulen darin herum! So kalt! Sicherlich werden sie mit winzigen Penissen wieder aus dem Meer heraussteigen; wir sind nicht lang genug geblieben, um es zu überprüfen. Berta und Bolle kauen sich durch das letzte Paar Satruper Schweineohren, wir packen schon am nächsten Morgen wieder die Koffer. Zuvor aber lädt uns das Agenten-Pärchen noch zu einem opulenten Frühstück (Blaubeerpfannkuchen!) ins Pier49 ein, um den Preis zu feiern. Als hätte man am Abend davor nicht schon genug gesoffen.]]></content:encoded><pubDate>Sat, 19 Nov 2011 14:16:00 +0100</pubDate></item><item><title>18. November 2011 | KROG Satrup</title><link>http://www.malediva.de/tagebuch/tagebuch/1cb11ac5021a8aed35f8dc65add1f2ba.html?tx_ttnews%5Btt_news%5D=563</link><description>Sollte man versuchen wollen, das Städtchen Satrup auf der Landkarte zu finden, muss man viel Glück...</description><content:encoded><![CDATA[Sollte man versuchen wollen, das Städtchen Satrup auf der Landkarte zu finden, muss man viel Glück haben, oder man muss wissen, dass es sich in der Nähe von Flensburg befindet, Norddeutschland also. Die Gegend hat die sommerliche Heiterkeit von Worpswede, feuchte Moore, sumpfiger Torf, tiefhängender Nebel. Den Menschen hier scheint das alles nicht aufs Gemüt zu drücken, selten hat man einen herzlicheren Empfang erlebt als hier. Berta und Bolle sind gleichermaßen angetan von diesem magischen Ort, gibt es doch eine Tierfutterfabrik gleich nebenan und als Willkommensgeschenk immer eine fette Tüte Schweineohren für die verfressenen Beagle. Beide sind selig und wollen hier nicht mehr weg. Wir Menschen dürfen übrigens immer auf dem Hof Osterbrunsbühl (?) nächtigen, inmitten der erwähnten Moore und Torflandschaften, umgeben von Kletterrosen und Hortensien und einem entzückenden Gartenteich mit weißer Holzbrücke. Die Nächte dort sind so still und dunkel, dass kaum einer von uns schlafen kann.]]></content:encoded><pubDate>Fri, 18 Nov 2011 14:15:00 +0100</pubDate></item><item><title>12. November 2011 | EBERTBAD Oberhausen</title><link>http://www.malediva.de/tagebuch/tagebuch/f5115bd59d297ba046e47bcebf489e4d.html?tx_ttnews%5Btt_news%5D=562</link><description>Eigens für die Ebertbadler haben wir kurz vor der Weihnachtstournee 2011 noch einmal PYJAMA PARTY...</description><content:encoded><![CDATA[Eigens für die Ebertbadler haben wir kurz vor der Weihnachtstournee 2011 noch einmal PYJAMA PARTY in den Bus geladen und sind in den Ruhrpott gefahren. Wir hoffen alle, dass uns noch alles im Gehirn ist, und werden schlussendlich auch nicht enttäuscht: die Show wird fein und heiter. Die Hunde verlangen nach einem langen Spaziergang und sind erst zufrieden, als wir in einem Naturschutzgebiet in der Nähe einen See auftreiben, den man umrunden kann, mit einem Abstecher in ein Omma-Kaffee, wo man bei Kaffee und Kuchen Kaninchen beobachten kann. Schon am nächsten Morgen allerdings fahren wir wieder heim, denn es ist noch so viel zu tun!]]></content:encoded><pubDate>Sat, 12 Nov 2011 14:14:00 +0100</pubDate></item></channel></rss>
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