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<rss version="2.0" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"><channel><title>Malediva Tagebuch</title><link>http://www.malediva.de/</link><description>Tagebuch von Malediva</description><language>de</language><image><title>Malediva Tagebuch</title><url>http://www.malediva.de/typo3conf/ext/tt_news/ext_icon.gif</url><link>http://www.malediva.de/</link><width>18</width><height>16</height><description>Tagebuch von Malediva</description></image><generator>TYPO3 - get.content.right</generator><docs>http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss</docs><lastBuildDate>Mon, 04 Mar 2013 09:49:00 +0100</lastBuildDate><item><title>01. März 2013 | KONZERTHAUS Dortmund</title><link>http://www.malediva.de/tagebuch/tagebuch/d48b831911fa5f852a902f6f88d2bf3e.html?tx_ttnews%5Btt_news%5D=665</link><description>Das Konzerthaus in Dortmund hat uns zum Schluss von einer rosa gewandeten Ballerina 3...</description><content:encoded><![CDATA[Das Konzerthaus in Dortmund hat uns zum Schluss von einer rosa gewandeten Ballerina 3 Luftballonsträuße überreichen lassen, die wir auf dem Nachhauseweg in den hiesigen Nachthimmel haben steigen lassen, und wir haben selten etwas Schöneres gesehen! Danke, Danke, Danke! So eine schöne Idee! Was für eine Freude! Das hat noch nie irgendjemand gemacht! Toll! Auch das Catering (Tortilla, selbstgebacken!) und die dolle Betreuung und herzliche Begrüßung durch Christian und die Herrin aller Viecher. Wir haben uns also zu Recht gefreut auf diesen Abend. Das Konzerthaus ist riesig! Und es ist voll! Wie fein! Wir spielen eine sehr sehr schöne letzte Pyjama Party. Letzte, weil Tetta die ärztlich verordnete Auszeit schon früher antreten muss, als eigentlich geplant; Dortmund war unser letzter Auftritt bis 15. Mai 2013. Der Abschied fällt uns schwerer als gedacht - dennoch ist es die richtige Entscheidung. Wir danken allen für Ihr Verständnis und ihre Unterstützung. Merci! Jetzt packen die Jungs schon die letzten Matratzen weg und bauen die Lampen ab und rollen den Flügel zurück ins Depot, Lo geht eine letzte Runde mit Berta & Bolle, Tetta schminkt sich ab und stopft die Kostüme zurück in den Tourkoffer. Dann geht es heim, nach Berlin. Adieu, vorerst. Wir sehen uns wieder. Danke, Dortmund!]]></content:encoded><pubDate>Mon, 04 Mar 2013 09:49:00 +0100</pubDate></item><item><title>21.-23. Februar 2013 | LUSTSPIELHAUS München</title><link>http://www.malediva.de/tagebuch/tagebuch/a43a94902fc2aa946888c407c6dfb383.html?tx_ttnews%5Btt_news%5D=664</link><description>München und besonders das Lustspielhaus in der Occamstraße in Schwabing ist für alle in der Truppe...</description><content:encoded><![CDATA[München und besonders das Lustspielhaus in der Occamstraße in Schwabing ist für alle in der Truppe immer ein Jahreshöhepunkt. Man freut sich auf Matthias, den Haustechniker und Lieblingsinstallateur der Malediven, auf seine entzückende Freundin und deren tollen Hund, auf das reizende Service-Team vom Haus, auf Till, den Chef, auf die langen Abende, wenn die Gäste gegangen sind und die Aschenbecher rausgeholt werden, auf die langen Spaziergänge im diesmal tief verschneiten Englischen Garten, auf die Enten und Wildgänse im südlichen Teil und die Hundemeuten im nördlichen, auf die schöne Gästewohnung mit der schimpfenden schwarzen Putzfrau (verrückt, aber interessant), auf das gediegene Frühstück im MONACO direkt ums Eck. Die Abende sind gepflegt und angenehm, das Publikum desgleichen, alles läuft und läuft und läuft. Wir haben viel Freude und fahren glücklich wieder ab. Und freuen uns schon aufs nächste Mal!]]></content:encoded><pubDate>Sun, 03 Mar 2013 09:50:00 +0100</pubDate></item><item><title>20. Februar 2013 | TAFELHALLE Nürnberg</title><link>http://www.malediva.de/tagebuch/tagebuch/7f5de402b11f61ef59b5c9220c2d4088.html?tx_ttnews%5Btt_news%5D=663</link><description>Aus alter Verbundenheit spaziert Lo mit Bolle (wieder ganz gesund) und Berta hinauf auf den...</description><content:encoded><![CDATA[Aus alter Verbundenheit spaziert Lo mit Bolle (wieder ganz gesund) und Berta hinauf auf den Burgberg und spaziert am alten Burgtheater vorbei, wo für die Malediven alles angefangen hat. Wie besorgt man früher war, ob man diese einschüchternden 99 Plätze würde füllen können, wie dankbar, als es dann nach den ersten Jahren gelang. Und wie lang her das alles scheint. Lo schaut angestrengt zurück, ist er doch sowieso kein Mensch, der sich an Vergangenes gut erinnern könnte, er sieht manisch nach vorn, das kann manchmal etwas seltsam wirken, wenn er sich an so gut wie gar nichts erinnern kann, ist jedoch oft von Vorteil, wenn andere noch jammern und er schon wieder plant, was man stattdessen alles machen könnte. Nun versucht er also, sich und die anderen in der Ferne zu erkennen, doch alles, was er an Erinnerung zustande bringt, ist ein vages Gefühl von ein paar jungen Leuten, die mit ständigem Herzklopfen Sachen gewagt haben, die immer ein paar Nummern zu groß für sie wirkten. Zufrieden, dass sie es doch immer unternommen haben, dreht Lo sich um, nimmt die Hunde wieder an die Leine, und geht zurück zur Tafelhalle. Die ist heute ausverkauft. Man war also doch nicht so verrückt, wie es damals oft schien.]]></content:encoded><pubDate>Sun, 03 Mar 2013 09:42:00 +0100</pubDate></item><item><title>15.-17. Februar 2013 | VORDERHAUS Freiburg</title><link>http://www.malediva.de/tagebuch/tagebuch/e88f826c9cc3ff28411a92a9be48ab81.html?tx_ttnews%5Btt_news%5D=662</link><description>Anstatt uns den Dom anzusehen oder den schönen Wochenmarkt oder das gruselige Foltermuseum...</description><content:encoded><![CDATA[Anstatt uns den Dom anzusehen oder den schönen Wochenmarkt oder das gruselige Foltermuseum missbrauchen wir die Tage in Freiburg immer zum Wandern und Shoppen. Tetta wandert an einem Tag 20 Kilometer den Schauinsland hinauf und auf der anderen SEite wieder hinunter, während sich Lo eine schicke neue Ray-Ban-Sonnenbrile kauft, ein aufblasbares Reisekissen, Sandalen, eine ultraleichte Hängematte, und ein Erste-Hilfe-Kit: der Sommer kommt und Lo möchte für alles gewappnet sein. Das Team vom Vorderhaus, wie immer besonders nett und lustig, macht die drei Tage dort zum Vergnügen, die schöne Wohnung überm Theater ist wie immer home away from home. Danke!]]></content:encoded><pubDate>Sun, 03 Mar 2013 09:38:00 +0100</pubDate></item><item><title>14. Januar 2013 | KULTURZENTRUM Esslingen</title><link>http://www.malediva.de/tagebuch/tagebuch/04695bb9a8ea0a9cd1ea9e2607044c61.html?tx_ttnews%5Btt_news%5D=661</link><description>Lo dachte schon immer, dass es zu viele Menschen in der deutschen Kulturveranstalterbranche gibt,...</description><content:encoded><![CDATA[Lo dachte schon immer, dass es zu viele Menschen in der deutschen Kulturveranstalterbranche gibt, die Flair und Wahrhaftigkeit mit verpissten Toiletten, Knist und Schmodder in allen Ecken, und schlecht geheizten Gästewohnungen verwechseln. In der Diesselstraße haben sie diesen Fehler nicht gemacht, ganz im Gegenteil, sie haben das olle Schmuddelloch Kulturzentrum zur Unkenntlichkeit erneuert, es ist jetzt ein schickes, modernes Ding mit Sichtbeton und einer coolen Bar und einem wirklich schönen Theaterraum, der sich ganz fabelhaft bespielen und beleuchten lässt. Kompliment! Das ist wirklich gut ausgegebenes Geld! Auch die Leute vom Team (und vor allem die im Parkett) lassen nix zu wünschen übrig, sie sind so reizend, wie wir sie alle in Erinnerung hatten, die Diven werden sogar im Mercedes ins Hotel kutschiert und möchten sich dafür noch einmal herzlich bedanken! Leider wird Beagle Bolle am nächsten Morgen krank, er hat einen schrecklichen epileptischen Anfall, so etwas ist noch nie passiert, und daher fahren Tetta und Lo den Kleinen so bald er sich einigermaßen erholt hat, in die Tierklinik nach Aichwald, wo sich sofort um ihn gekümmert wird. Er ist noch etwas verwirrt und ängstlich, lässt aber alle Untersuchungen tapfer und geduldig über sich ergehen. Lo bricht es das Herz. Es macht KNACKS und erholt sich längere Zeit nicht mehr. Er kann nicht anders, immer versucht er sich einzureden, dass ein Tier ein Tier ist. Und dann ist es doch nach kurzer Zeit ein Freund, ein Kind, ein Wesen an seiner Seite, für das er sich den Arm abhacken ließe. Er ist arg besorgt. Doch Bolle geht es schon am nächsten Tag so gut, dass die Ärztin meint, es könne ein einmaliger Ausrutscher gewesen sein. Dieser Hund sei gesund und könne 100 Jahr alt werden. Lo will das glauben. Und übt ein bisschen. Und glaubt es dann schließlich auch. Geht doch.]]></content:encoded><pubDate>Sun, 03 Mar 2013 09:28:00 +0100</pubDate></item><item><title>20. Januar 2013 | STADTTHEATER Konstanz</title><link>http://www.malediva.de/tagebuch/tagebuch/66cb07438479eefda66a16ad6b65223e.html?tx_ttnews%5Btt_news%5D=660</link><description>Das Stadttheater Konstanz bietet einen ganz besonderen Service: man darf in seiner Kantine rauchen!...</description><content:encoded><![CDATA[Das Stadttheater Konstanz bietet einen ganz besonderen Service: man darf in seiner Kantine rauchen! Das freut Tetta sehr, denn noch immer ist es saukalt da draußen und man tritt ja schließlich im Pyjama auf und soll man in dem auch noch vor die Tür, nur weil man sich ein Kippchen schmecken lassen will? Das ist gegen jede Menschenwürde. Man ist den Konstanzern so dankbar! Auch hat man ein schönes Hotel mit Blick über den See und Sonne am Nachmittag und so viele freundliche Leute hier, man scheint sehr hundelieb zu sein, denn Bolle und Berta können kaum 5 Minuten am Stück spazieren gehen, ohne angesprochen und/oder getätschelt zu werden, was Bolle begeistert und Berta schicksalsergeben über sich ergehen lässt. Lo freut es sehr, denn er ist sehr stolz auf seinen schönen Hündchen und findet, das kann nicht oft genug gesagt werden. Ein sehr schöner Auftritt folgt. Man kommt gern wieder!]]></content:encoded><pubDate>Sun, 03 Mar 2013 09:23:00 +0100</pubDate></item><item><title>19. Januar 2013 | TOLLHAUS Karlsruhe</title><link>http://www.malediva.de/tagebuch/tagebuch/2b8a895d6798338e7d9856232594ed18.html?tx_ttnews%5Btt_news%5D=659</link><description>Durch Schnee und Sturm fahren wir nach Karlsruhe. Die Tage zwischen den Jahren haben wir auf Rügen...</description><content:encoded><![CDATA[Durch Schnee und Sturm fahren wir nach Karlsruhe. Die Tage zwischen den Jahren haben wir auf Rügen verbracht, mit Freunden, in einem kleinen Haus mit Zentralheizung. Und während der Bodden an unseren hauseigenen Steg schwappte und der Nazi-Ferien-Riegel von Prora in der Ferne dräute, haben wir gekocht und getrunken und XXL-Wunderkerzen abgefackelt. Eine schöne Sache war das. Und nun sind wir also wieder mit dem Bus in den Süden unterwegs, es ist eine Höllenfahrt mit Staus und Unfällen und grauer Landschaft rechts und links und vorne und hinten. Die Hunde wollen in den Pausen erst gar nicht aussteigen. So fies ist Deutschland im Moment. Die Leute vom Karlsruher Tollhaus entschädigen uns dann jedoch für alle Mühen, denn sie kümmern sich sehr lieb um uns, und das Publikum, das abends ins Haus strömt, ist ein grundgutes. Als wir am nächsten Morgen aufstehen, um die Köter auszuführen, liegt Blitzeis auf Straßen, Autos, Bahnschienen, ja sogar senkrecht die Laternenpfähle ist es hochgewandert, man kann sich kaum auf den Beinen halten, sogar die Beagles haben mit vier Beinen arge Schwierigkeiten. Ein Riesenspaß! Wenn man nicht gerade 80 ist und sich die Hüfte bricht.]]></content:encoded><pubDate>Sun, 03 Mar 2013 09:22:00 +0100</pubDate></item><item><title>26. Dezember 2012 | TIPI am KANZLERAMT Berlin</title><link>http://www.malediva.de/tagebuch/tagebuch/735990ef9407f28be5bd6b64cac29db4.html?tx_ttnews%5Btt_news%5D=658</link><description>Wir verabschieden uns vor ausverkauftem Haus, mit großen Jubel und noch größerer Dankbarkeit. Zum...</description><content:encoded><![CDATA[Wir verabschieden uns vor ausverkauftem Haus, mit großen Jubel und noch größerer Dankbarkeit. Zum Abschluss sind noch einmal alle gekommen, die uns eine so große Hife waren: unser Studioleiter Sebastian, die Agentin Marion mit ihrer Sekretärin Horst, die TIPI-Chefs Holger und Lutz, all unsere Lieblingskellner, Robert, unser Fotograf, Edgar, unser Modeberater, Hillary, unsere liebste alte Freundin und Saufkumpanin. Es wird seltsam sein, jetzt erst einmal ohne Florian, ohne Daniel, ohne Danny und Moritz, ohne Johannes und Fine auskommen zu müssen. Das war eine fabelhaft gut aufgelegte und zärtlich geliebte kleine Familie. Wir werden euch alle sehr vermissen. Wir verabschieden uns tags darauf mit Freunden nach Rügen, wo wir in einem kleinen Boddenhaus Halma und Canasta spielen und die Hunde kämmen werden. Silvester wird uns nur von hinten sehen. Guten Rutsch allen, die uns im letzten Jahr begleitet haben. Wir sehen uns wieder, 2013, on the road.]]></content:encoded><pubDate>Tue, 15 Jan 2013 11:29:00 +0100</pubDate></item><item><title>25. Dezember 2012 | TIPI am KANZLERAMT Berlin</title><link>http://www.malediva.de/tagebuch/tagebuch/12dd896557ba72268a26758a921d46f3.html?tx_ttnews%5Btt_news%5D=657</link><description>Mit großer Wehmut sitzen die MALEDIVEN heute in ihrer Garderobe hinterm TIPI-Zelt und pudern ihre...</description><content:encoded><![CDATA[Mit großer Wehmut sitzen die MALEDIVEN heute in ihrer Garderobe hinterm TIPI-Zelt und pudern ihre Nasen (ab): so fein und gemütlich war es hier während dieser letzten Wochen, dass sie gar nicht fortgehen wollen. Doch es hilft nichts. The show must ... und so weiter. Und wenn man auch denken könnte, dass die Leute vom Essen und Freuen und Feiern und Zusammenhocken erschöpft sind, so stimmt es dann doch nicht: es wird ein ganz besonders ausgelassener Abend. Merci dafür. Das haben wir gebraucht.]]></content:encoded><pubDate>Tue, 15 Jan 2013 11:26:00 +0100</pubDate></item><item><title>23. Dezember 2012 | TIPI am KANZLERAMT Berlin</title><link>http://www.malediva.de/tagebuch/tagebuch/43f6c6c4dd61fab23cdcdaa7f54f634a.html?tx_ttnews%5Btt_news%5D=656</link><description>Morgen werden die Jungs zum ersten Mal seit sieben (7!) Jahren frei haben und Heiligabend zu Hause...</description><content:encoded><![CDATA[Morgen werden die Jungs zum ersten Mal seit sieben (7!) Jahren frei haben und Heiligabend zu Hause sein. Denn im TIPI wird, im Gegensatz zur Bar jeder Vernunft, am 24. nicht gespielt. Das hat man nicht kommen sehen! Hätte man seinen Vertrag gelesen, hätte man es schon vor Wochen wissen können. Aber wer liest schon seine Verträge. Nun müssen sich die Malediven etwas einfallen lassen. Und da kommt das Schicksal ins Spiel! In der Post liegt an diesem Morgen die neue, fünfte Staffel von MAD MEN! Die werden sie anschauen, wenn es sein muss, den ganzen Tag. Natürlich werden sie Freunde dazu einladen und Rotwein reichen, schon am Nachmittag. Und dann wird Lo etwas unanständig Leckeres kochen. Er denkt an ein Waldpilzrisotto mit Landgurkensalat und danach selbstgebackenen Apfelstrudel mit Vanillle-Eis. Und wenn sie dann alle rund und beschwipst und glücklich sind, werden sie ein Taxi rufen und nach Schöneberg fahren, um in Florians Stammkneipe mit demselben auf das Frohe Fest anzustoßen und mit anderen Gestrandeten in die Nacht hinein zu feiern. Fröhliche Weihnachten.]]></content:encoded><pubDate>Tue, 15 Jan 2013 11:19:00 +0100</pubDate></item><item><title>22. Dezember 2012 | TIPI am KANZLERAMT Berlin</title><link>http://www.malediva.de/tagebuch/tagebuch/407a438bdee90033b3535224feeab5f2.html?tx_ttnews%5Btt_news%5D=655</link><description>Lo hat noch gar keine Geschenke bekommen (wie auch, wir schreiben den 22.!), da freut er sich schon...</description><content:encoded><![CDATA[Lo hat noch gar keine Geschenke bekommen (wie auch, wir schreiben den 22.!), da freut er sich schon darauf, sie wieder umzutauschen! Heute musste er kurz daran denken, wie er sich immer nur Bücher wünscht und daher auch immer nur Bücher bekommt. Und oft sind es nicht die richtigen! Und so sammelt er also alle Bücher, die gut gemeint, aber eben nicht die richtigen sind, und steckt sie in eine große Tasche und geht im Neuen Jahr zu einem fabelhaften Laden in Prenzlauer Berg, in dem man neuwertige Bücher abgeben und gegen andere eintauschen kann. So ist allen geholfen und keinem geschadet und die Freude ist groß. Lo hofft, er bekommt genug unrichtige Bücher geschenkt, dass er sich alle drei Krimis von Lars Kepler kaufen kann, im Hardcover! Seit Mankell hat Lo nicht mehr solch gute Krimis gelesen, in denen man sich durch nicht einen peinlichen oder dummen Satz quälen muss, und in denen die Geschichte immer so gut ist, dass er mindestens die Hälfte des Buches braucht, um ganz sicher die Handlung voraussagen zu können. Außerdem wünscht Lo sich ganz dringend das neue Buch von Annelies Verbeke, Fische retten. Das wird ihm ganz bestimmt keiner schenken. Dabei ist Annelies Verbeke so ungefähr die beste junge Schriftstellerin, die ihm je untergekommen ist. Man behauptet das von so vielen deutschen Schriftstellerinnen. Aber Frau Verbeke ist richtig gut. Saugut.]]></content:encoded><pubDate>Tue, 15 Jan 2013 11:07:00 +0100</pubDate></item><item><title>21. Dezember 2012 | TIPI am KANZLERAMT Berlin</title><link>http://www.malediva.de/tagebuch/tagebuch/1eda665dbf13585261d0b1b63fe6586b.html?tx_ttnews%5Btt_news%5D=654</link><description>Weihnachten ist nun wirklich nah. Und die Stadt leert sich. Wie immer. Es fängt damit an, dass sich...</description><content:encoded><![CDATA[Weihnachten ist nun wirklich nah. Und die Stadt leert sich. Wie immer. Es fängt damit an, dass sich die Menschenmassen nicht mehr von früh bis spät unter dem Wohnzimmerfenster der MALEDIVEN entlang schieben, auf der Suche nach dem letzten Präsent oder einer Reservierung in einem der zweifelhaften Restaurants der Gegend. Dann sind morgens mit einem mal Parkplätze frei. Und abends brennt nur noch in einem Drittel der benachbarten Fenster Licht. Denn die Zugereisten verlassen die Stadt in den Winterurlaub oder sind zu den Eltern und Großeltern gefahren. Die Berliner sind unter sich. Und es sind gar nicht so viele! Man verteilt sich eben doch recht gleichmäßig über die Stadt. Man geht am Wannsee spazieren oder wandelt am Liepnitzsee unter Buchen, man betrinkt sich milde auf einem der vielen Weihnachtsmärkte oder fährt nach Potsdam und staunt über diese schöne kleine Stadt. Man läuft Langlaufski im Grunewald. Oder sitzt am Kudamm und schaut den Russen und Koreanern beim Einkaufen und Fotografieren zu. Es wird also langsam ruhig in Berlin. Und leer. Und still. Manchmal hört man nach halb zwei in der Nacht kein einziges Auto mehr. Seltsam.]]></content:encoded><pubDate>Tue, 15 Jan 2013 11:01:00 +0100</pubDate></item><item><title>20. Dezember 2012 | TIPI am KANZLERAMT Berlin</title><link>http://www.malediva.de/tagebuch/tagebuch/e0a7d0665949526595a48897f5933856.html?tx_ttnews%5Btt_news%5D=653</link><description>Seitdem Florian Veganer ist, ist er zur moralischen Messlatte der Gruppe geworden. Und da der Kauf...</description><content:encoded><![CDATA[Seitdem Florian Veganer ist, ist er zur moralischen Messlatte der Gruppe geworden. Und da der Kauf eines Weihnachtsbaumes in der Öffentlichkeit nicht mehr unumstritten ist, wenden sich auch in dieser Angelegenheit alle Blicke zu Herrn Ludewig: und Herr Ludewig wird in diesem Jahr KEINEN Baum kaufen! Er wird die Monokulturen, die die Weihnachtsbaum-Plantagen in den meisten Ländern sind, nicht auch noch durch sein Geld unterstützen und verzichtet also dankend. Er hat sich einen geschmackvollen Tannenzweigkranz zugelegt, ihn mit roten Beeren und Zapfen aufgemotzt und in die Raumes Mitte gehängt. Danny ist das dann doch zuwenig. Seine kleine Tochter hat hohe Erwartungen in den Weihnachtsmann gesetzt und will ihn standesgemäß begrüßen können. Danny und seine Frau fahren sogar nach Werder, um das Bäumchen selbst zu schlagen. Das rächt sich: kaum angekommen, beginnt es zu regnen wie aus Kübeln. Bäume und Kunden versinken im Schlamm, durchweichte und durchfrorene Kinder heulen und jammern, Frauen fluchen, Männer auch. Das Kind wird durch die Aussicht auf eine Bratwurst ruhig gestellt (es isst für sein Leben gern). Die Frau mit der Zusage, genau das das nächste Jahr sein zu lassen. Schnell und lieblos wird eine Tanne geschlagen und in die Hauptstadt gebracht. Lo und Tetta ersparen sich so etwas. Sie gehen den anderen Weg: sie steigen in den Keller, holen die Deko-Tannen ihrer letzten Weihnachtsshow LEBKUCHEN aus dem Lager und stellen sie im Esszimmer vors Fenster. Dort stehen sie nun, auf 5 Kubikmeter Kunstschnee und Kunstkaminholz und Kunstschneebällen und sehen aus wie ein Stück St.Moritz in Ost-Berlin. Glamourös. Unecht. Baumschutzrechtlich einwandfrei und wiederverwertbar. Alle Jahre wieder. Die Tannen sind so unecht und erschütternd künstlich, dass nicht einmal Bolle (der schon an ruhig stehende Passanten gepinkelt hat) daran sein Bein hebt.]]></content:encoded><pubDate>Tue, 15 Jan 2013 10:50:00 +0100</pubDate></item><item><title>19. Dezember 2012 | TIPI am KANZLERAMT Berlin</title><link>http://www.malediva.de/tagebuch/tagebuch/ce22dfcff1e6e3d68dd3df038cdb797e.html?tx_ttnews%5Btt_news%5D=652</link><description>Heute nun hat sich Tetta endlich bereit erklärt, in die Stadt zu gehen, um die Weihnachtsgeschenke...</description><content:encoded><![CDATA[Heute nun hat sich Tetta endlich bereit erklärt, in die Stadt zu gehen, um die Weihnachtsgeschenke für seine Familie zu kaufen. Wie immer muss Lo ihn begleiten, da Tetta seiner eigenen Shopping-Strategie nervlich nicht gewachsen ist. Lo hat beschlossen, es sich leicht zu machen: wann immer Tetta etwas gefunden hat, das ihm für eine Schwester, einen Bruder oder ein Elternteil passend erscheint, er aber zögert, weil es ihm zu teuer ist, zückt Lo seine Kreditkarte und ruft: wird alles abgebucht! Und da Tetta nur bei Bargeld das Gefühl hat, zu viel auszugeben, virtuelles Geld aber für ihn unsichtbar und daher auch nicht existent ist, gibt er beglückt nach und hat in kaum 40 Minuten alle Geschenke beisammen. Eine eigene Kreditkarte besitzt Tetta daher auch nicht. Aber es funktioniert auch so. Da die Schlange bei der Post so bestialisch ist, beschließen die Jungs, es am Kiosk um die Ecke zu versuchen. Und wirklich: der Kioskmann verkauft nicht nur Lottoscheine und Kaffee und vermietet nicht nur Fahrräder und Schirme und Gutscheine für Ponyreiten, nein, er kann auch Pakete versenden! Er kann also wirklich alles! So einen Mann bräuchte man! Aber der Kioskmann ist bereits vergeben. Natürlich.]]></content:encoded><pubDate>Tue, 15 Jan 2013 10:42:00 +0100</pubDate></item><item><title>18. Dezember 2012 | TIPI am KANZLERAMT Berlin</title><link>http://www.malediva.de/tagebuch/tagebuch/ab2b1cb373a47807fc9902540b9349fa.html?tx_ttnews%5Btt_news%5D=651</link><description>Von heute an heißt es: Haltung angenommen und Hoden gehärtet! Denn jetzt rollen die letzten acht...</description><content:encoded><![CDATA[Von heute an heißt es: Haltung angenommen und Hoden gehärtet! Denn jetzt rollen die letzten acht Vorstellungen ohne eine einzige Pause über uns hinweg, das sind fast 4800 verkaufte Karten, tausende Menus, zehntausende Liter Wasser, Brause, und Hochprozentiges. Es ist, so kann man behaupten, wie ein Oktoberfest der Kleinkunst, nur dass bei uns keine Ochsen dran glauben müssen, sondern Hunderte Enten und Gänse. Lo ist Vegetarier und vermeidet es, zu der Zeit im Zelt zu sein, in der das Federvieh entfedert und enthauptet im Kühlwagen anrollt, um dann langsam aufzutauen und in den Ofen zu wandern. Flo ist Veganer. Er hat das Nachdenken über das Massaker in der Küche schon längst eingestellt. Abgesehen davon ist das Weihnachtsprogramm unsere schönste, wirklich allerschönste Zeit. Ob auf oder hinter der Bühne, mit all den Freunden, die jeden Abend zu Besuch kommen und danach noch auf ein Bierchen oder ein Weinchen bleiben, oder den frostklaren Nächten, die man zusammen mit den Service-Peoples im leeren Zelt vor der sanft beleuchteten Theke verbringt - wir sind sehr glücklich und dankbar.]]></content:encoded><pubDate>Tue, 15 Jan 2013 10:36:00 +0100</pubDate></item><item><title>16. Dezember 2012 | TIPI am KANZLERAMT Berlin</title><link>http://www.malediva.de/tagebuch/tagebuch/a758ab1ec4ab572f0ed3a5d7846d8424.html?tx_ttnews%5Btt_news%5D=650</link><description>Am Sonntag hört man von der Wohnung der MALEDIVEN schon morgens um sieben die ersten...</description><content:encoded><![CDATA[Am Sonntag hört man von der Wohnung der MALEDIVEN schon morgens um sieben die ersten Schlittengeräusche: das Kratzen der Kufen, wenn der Schnee einmal aufreißt und Stahl über Kopfsteinpflaster schrammt, das Quietschen der Kinder, das Ächzen der Eltern. Tetta steht auf dem Balkon und raucht und freut sich an dem Bild, das er nun schon seit Jahren kennt. Denn durch seine Straße müssen all die Menschen, die im Mauerpark rodeln gehen, sobald die Hänge am Stadion mit genügend Schnee bedeckt sind, um von dort bis hinunter auf die Folkwiese zu rasen. Der Hang ist steil, man kriegt ordentlich Fahrt. Gegen Mittag dann sind auch die Freunde der Jungs endlich soweit wiederhergestellt, dass man sich mit Plastikplanen und Kunststoffschlitten auf den Weg zum Rodelhang macht. Der Spaß ist einhellig. Lo hat weder Plane noch Schlitten. Sein Bruder hat ihm einmal eine alte Plaste-Gießkanne aufgeschnitten! Damit fährt es sich immer noch rasend gut. Steuern ist nahezu unmöglich, leider. Man braucht also freie Bahn und Todesmut. Beides ist im Überfluss vorhanden.]]></content:encoded><pubDate>Tue, 15 Jan 2013 10:29:00 +0100</pubDate></item><item><title>15. Dezember 2012 | TIPI am KANZLERAMT Berlin</title><link>http://www.malediva.de/tagebuch/tagebuch/2b6f4af32545cd886acb962e1cf3441f.html?tx_ttnews%5Btt_news%5D=649</link><description>Alle waren am Freitag noch einmal groß aus. Nun ist es Samstag geworden und man stellt fest, dass...</description><content:encoded><![CDATA[Alle waren am Freitag noch einmal groß aus. Nun ist es Samstag geworden und man stellt fest, dass man mit über 40 nicht annähernd so schnell regeneriert, wie anno dunnemal. Unsere Freundin Allexandra behauptet: gar nicht mehr! Wir sehen alt aus. Wortwörtlich. Lo legt eine seiner legendären Tote-Meer-Masken auf. Es wird helfen, wie immer. Tetta geht zum Sport. Davon halten Lo und Flo nun gar nichts. Einem ausgelaugten Körper noch mehr Bewegung zuzumuten? Das kann schiefgehen. Flo geht zur schwedischen Massage. Und bekommt dort zu hören, dass er zuviel trinkt. Und zuwenig isst. Das ist das, was man von seiner hübschen schwedischen Masseuse hören möchte. Was für ein Tag. Derweil aktualisiert die Signaturdatenbank in Los Computer auf die Version 7894. Im Zelt ist alles wie immer: nettes Publikum, tolle Show, viel Appleuse. Man könnte sich glatt daran gewöhnen. Nach der Vorstellung nehmen sich alle Kellner und Thekenleute und Tellertaxis einen Barhocker, schließen den Kreis und trinken sich die Nacht schön. Lo und Flo beschließen, den Tag so aufzuhören, wie sie ihn angefangen haben: leicht angeheitert. Man raucht, man trinkt, man labert, und plötzlich wird es hell und man merkt, dass man versäumt hat aufzuhören mit dem Rauchen und Trinken und Labern, weil es so ungemein nett und heiter und beglückend war. Wir arbeiten mit ausgesucht netten Menschen zusammen. Das lohnt sich immer.]]></content:encoded><pubDate>Tue, 15 Jan 2013 10:21:00 +0100</pubDate></item><item><title>12. Dezember 2012 | TIPI am KANZLERAMT Berlin</title><link>http://www.malediva.de/tagebuch/tagebuch/e5d69f11cfba892348f2bab6431017c8.html?tx_ttnews%5Btt_news%5D=648</link><description>Die Mittwoche wie die Dienstage sind normalerweise keine guten Theatertage. Wir nehmen das...</description><content:encoded><![CDATA[Die Mittwoche wie die Dienstage sind normalerweise keine guten Theatertage. Wir nehmen das niemandem übel; wir sind selbst am Dienstag (oder am Mittwoch) noch nie im Theater gewesen. Es sei denn, es war eine Premiere (die sind hier in Berlin gern einmal an einem Mittwoch), dann schleppt man sich eben doch hin. Doch dieser Mittwoch, er hat es in sich. Das Zelt ist rappelvoll (und wird es auch, so Frau Anna Naefe, die die Vorverkäufe kennt, bleiben, denn nahezu alle Vorstellungen sind mittlerweile ausverkauft), die Butze brummt wie ein Bienenstock, man hat sogar Kellner aus der Bar jeder Vernunft ins TIPI gebeten, damit man schnell genug Essen und Alkoholika an die Tische bringen kann. Unter solchen Umständen kann so ein Abend ja überhaupt nicht schief gehen. Und er tut es auch nicht. Es wird eine ganz wundervolle Show. Danach geben die Jungs von MALEDIVA noch ein paar Autogramme und lernen ein bezauberndes Pärchen aus Sri Lanka kennen, zwei Engländer, die nach ihrer Pensionierung in den Indischen Ozean geflüchtet sind und dort ihre Nachbarn mit Bouletten und Kartoffelsalat bekochen (warum Engländer in Indien Deutsch kochen? wir haben nicht gefragt ...). Sie haben kein einziges Wort verstanden. Fanden SCHNEE AUF TAHITI aber trotzdem dufte.]]></content:encoded><pubDate>Tue, 15 Jan 2013 10:14:00 +0100</pubDate></item><item><title>09. Dezember 2012 | TIPI am KANZLERAMT Berlin</title><link>http://www.malediva.de/tagebuch/tagebuch/48bd30bbbda939942e82ed36f00a63f2.html?tx_ttnews%5Btt_news%5D=647</link><description>Es schneit. Es schneit in Berlin. Ziemlich dolle sogar. Lo fährt mit Berta und Bolle raus in den...</description><content:encoded><![CDATA[Es schneit. Es schneit in Berlin. Ziemlich dolle sogar. Lo fährt mit Berta und Bolle raus in den Wald und schon nach einer Viertelstunde ist alles weiß und friedlich und etwas stiller als zuvor. Die Hunde freuen sich wie verrückt, denn jetzt ist es noch schwieriger, das Futter, das Lo für sie versteckt, auch wirklich zu finden. Und in ihren Augen ist schwierig gleich gut! Das soll mal einer verstehen. Tetta räkelt sich derweil zu Hause im Bett. Sein aktuelles GEO SAISON war heute morgen in der Post und nun kriegt ihn niemand und nichts mehr aus dem Schlafzimmer raus, bis er nicht auch die letzte Seite auswendig gelernt hat. Denn er hat für das kommende Jahr noch keine einzige Reise verbindlich gebucht und so kann er nun einfach mal nicht leben. Drei mal möchte er in 2013 verreisen. Drei mal! Das wurde ihm versprochen! Flo ist in der Stadt unterwegs, um eine Gitarrensaite zu finden, die nicht reißt, sobald ein schmalhüftiger Klavierspieler einmal kräfitger hinlangt. Außerdem neigen erstaunlich viele Leute aus dem Publikum dazu, im Hinausgehen noch einmal an der Gitarre zu zupfen - oder sie sogar in die Hand zu nehmen! Wer hätte das gedacht. Als wäre der Herr Ludewig ein Schornsteinfeger, und das Betatschen könne Glück bringen. Tut es nicht. Wir haben es schon oft genug versucht.]]></content:encoded><pubDate>Tue, 15 Jan 2013 10:06:00 +0100</pubDate></item><item><title>7. Dezember 2012 | TIPI am KANZLERAMT Berlin</title><link>http://www.malediva.de/tagebuch/tagebuch/a46454f7e6cdc978a996fa077cf69885.html?tx_ttnews%5Btt_news%5D=646</link><description>Gestern Abend war ungelogen der schönste bisherige Abend, und da sind wir so übermütig und...</description><content:encoded><![CDATA[Gestern Abend war ungelogen der schönste bisherige Abend, und da sind wir so übermütig und schließen die makellos perfekte Premiere mit ein: so ein geiles Volk im Zelt, ausverkauftes Haus, tobende Menschen bei der Weihnachtsgeschichte und Tettas Gedicht! Merci. Schöner geht wohl nimmer.]]></content:encoded><pubDate>Sun, 02 Dec 2012 11:49:00 +0100</pubDate></item></channel></rss>