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<rss version="2.0" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"><channel><title>Malediva Tagebuch</title><link>http://www.malediva.de/</link><description>Tagebuch von Malediva</description><language>de</language><image><title>Malediva Tagebuch</title><url>http://www.malediva.de/typo3conf/ext/tt_news/ext_icon.gif</url><link>http://www.malediva.de/</link><width>18</width><height>16</height><description>Tagebuch von Malediva</description></image><generator>TYPO3 - get.content.right</generator><docs>http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss</docs><lastBuildDate>Sun, 06 May 2012 19:08:00 +0200</lastBuildDate><item><title>05. Mai 2012 | TRIFOLION L-Echternach</title><link>http://www.malediva.de/tagebuch/tagebuch/a8baeb367f4d6e9f087bbfbebb5b60b7.html?tx_ttnews%5Btt_news%5D=601</link><description>Wir sind also in Luxemburg, der Heimat von Desirée Nosbusch, die uns als Kindern immer als...</description><content:encoded><![CDATA[<span style="font-size: medium;">Wir sind also in Luxemburg, der Heimat von Desirée Nosbusch, die uns als Kindern immer als beschämendes Beispiel genannt wurde, denn sie war schon mit 8 Jahren fünfsprachig und auch noch wunderschön! Wir waren krummbeinig und dumm und an den falschen Stellen übergewichtig. Wir haben sie nie besonders geschätzt, die Nosbusch-Desirée, das sollte klar sein. Luxemburg ist winzig klein, und liegt dort, wo wir sind, nur durch die Sauer (Fluss!) von Deutschland getrennt. Die Luxemburger sprechen ein putziges Gemisch aus Französisch, Deutsch und Unverständlichem, offiziell heißt es, sie beherrschen eine moselfränkische, hochdeutsche Mundart, dergestalt, dass sie ihr Land Groussherzogdum Lätzebuerg aussprechen. Allen Spott beiseite ist das so niedlich, dass man sie sofort an den Ohren packen und küssen möchte, ein Impuls, dem Lo nur einmal nachgibt. Wir wohnen direkt gegenüber, am anderen Ufer der Sauer, in einer Bungalow-Anlage, die die Herren des Hotelrestaurants Burg Bollendorf dort in den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts in einen efeu-bewachsenen Hang gebombt haben. Diese Bungalows sind türhoch mit kotbraunen Kacheln gefließt und vollgestellt mit den Möbeln, die Omma nicht mehr brauchte. Nach dem ersten Schock machen wir es uns so richtig gemütlich, denn jedes Häuselchen verfügt über einen prachtvollen Balkon, fast schon möchte man es Terrasse nennen, auf dem man sitzen und sinieren kann. Außerdem ist die Hoteliere besonders entzückend und freundlich, wie auch das Essen im Hotelrestaurant schmackhaft und lecker ist und die Bedienung servil und geschäftig. Am verlassenen Weiher brüten Wildenten und -gänse, die ebenfalls auf der zusammengebrochenen Kegelbahn hocken, wo sie die Hunde verachten und dabei Häufchen legen. Bollendorf liegt nur 5 Minuten von Luxemburg entfernt, man fährt durch das deutsche Echternbrück und über die namensstiftende Brücke und plumpst schon in den beträchtlich schönen Ortskern von Echternach. Echternbrück ist von sagenhafter Hässlichkeit, eternitverschalte Einfamilienhäuser und ungelenke 90er-Jahre-Neubau-Konglomerate säumen zweifelhafte Sträßchen. Echternach dagegen bezaubert mit historischem Kern und herausgeputzten Häuschen mit Fensterläden und alten Kirchlein und Kopfsteinpflaster und einem wirklich menschlichen Grundriss. Und so bewahrheitet sich einer von Tettas Standardsätzen: "Kaum fährt man raus aus Deutschland, schon wird's schön!" Oder, wie man Florian sagen hört, "Die Franzmänner können's einfach!". Die Show, diesmal ist es Pyjama Party, man muss es dazusagen, denn noch geht es munter durcheinander (die Dernière von Die Fetten Jahre wird erst in einigen Wochen in Nürnberg stattfinden), endet mit Standing Ovations. Mehr sollte der bescheiden Künstler nicht erwähnen müssen. Das Team rund um Bene und Heiko und Vera und Desirée (schon wieder eine!) ist reizend und kompetent und so, wie man sich die Crew wünscht. Wir versprechen wiederzukommen. Und fahren noch einmal zurück in unseren Bungalow. Wir stecken ein Kippchen an und lassen die Beagle durch das hohe Gras hüpfen. Spät gucken wir noch eine Folge WEST WING, in der Martin Sheen fast erschossen wird. Doch es ist nur ein Streifschuss! Gottseidank! God bless America!</span>]]></content:encoded><pubDate>Sun, 06 May 2012 19:08:00 +0200</pubDate></item><item><title>27. April 2012 | THEATERFABRIK Leipzig</title><link>http://www.malediva.de/tagebuch/tagebuch/9a1ba2b72337e383c9442a3924170d15.html?tx_ttnews%5Btt_news%5D=600</link><description>Nun also nicht mehr die Moritzbastei, dafür die Theaterfabrik. Diese ehemalige Farbenfabrik liegt...</description><content:encoded><![CDATA[Nun also nicht mehr die Moritzbastei, dafür die Theaterfabrik. Diese ehemalige Farbenfabrik liegt weit, weit jenseits der Pleiße, fern vom Zentrum, irgendwo in Leipzig-Leutzsch. Von vorn ist die Fabrik in einem sehr deutlichen Gelb gestrichen, von hinten meint man, die Russen befänden sich gerade auf dem Abzug und schössen aus nächster Nähe noch ein paar weitere Löcher in die grau-braune Fassade. Doch die erste Anmutung täuscht, wie so oft. Schon als Farbenfabrik hatte die Theaterfabrik eine kulturelle Nische für die werktätig Beschäftigten, es gab immer schon einen Theaterraum, und so gibt es ihn noch heute. Die Leute da sind emsig und hilfsbereit und wissen, wo in der Not auch noch ein Headset aufzutreiben ist. Das Essen wird von Roy selbst zubereitet und der Mann weiß, was man mit Gnocchi machen muss. Wir werden von Anja betreut, die genau wie wir aus Berlin angereist kommt und alles geschmeidig macht. Das Publikum ist, wie so ot in Leipzig, eine Attraktion für sich, denn die sind so fröhlich und freundlich, dass man jeden von denen adoptieren möchte. Der Sommer übrigens hat uns aus Berlin bis nach Leipzig verfolgt und brütet nun über Leutzsch und den angrenzenden Waldgebieten. Lo stapft mit den Beagles durch Untergehölz und mückenverseuchte Feuchtwiesen und fühlt sich alles in allem sehr wohl. Er hat, auch das mag ein Grund für seine gute Laune sein, gestern ein Klappfahrrad ersteigert, für 35 Euro, ein altes DDR-Fabrikat, unverwüstlich! Er hat alles entfernt, was sich entfernen ließ, um Gewicht zu verlieren - die Schutzbleche, die Lampen, die Wasserhalter, sogar die Vorderbremse! Dann hat er eine sehr schöne neue Klingel gekauft und einen fabrikneuen Ständer, beides in funkelndem Chrom. Außerdem hat er zwei Stunden lang die ollen verrosteten Felgen geputzt und geschmirgelt und nun sehen die Dinger wieder aus wie neu. Die Beagles, für die ist das Klapprad nämlich gedacht, laufen auf ihren kurzen Beinen schon sehr brav neben dem Klapprad her und freuen sich, dass das Herrchen auf einmal nicht mehr so langsam ist wie früher. Begeistert jagt man nun zusammen über Waldwege und Kopfsteinpflaster und hat auch schon einen Schäferhund überholt.]]></content:encoded><pubDate>Sun, 29 Apr 2012 10:02:00 +0200</pubDate></item><item><title>18.-20.04.2012 | LUSTSPIELHAUS München</title><link>http://www.malediva.de/tagebuch/tagebuch/1684aa558e18e30b0b840275c9263520.html?tx_ttnews%5Btt_news%5D=599</link><description>Um es gleich vorweg zu nehmen: es (das Gastspiel) hätte nicht schöner sein können! Das Team vom...</description><content:encoded><![CDATA[Um es gleich vorweg zu nehmen: es (das Gastspiel) hätte nicht schöner sein können! Das Team vom Lustspielhaus war so heiter und reizend und kompetent wie eh und je, die Pommes zum Beispiel wurden uns mitten in der Nacht aus dem Vereinsheim bis ins Lustspielhaus getragen, Lo hat noch immer ein bisschen ein schlechtes Gewissen deswegen. Die Bude war alle vier Tage gerammelt voll mit den nettesten Leuten, die in München und eben Schwabing so herum laufen, der Chef hat gleich zweimal vorbei geschaut, und die Gästewohnung, die wir diesmal wieder bezogen hatten, nach all den Jahren bei der Frau Gandelgruber im Hotel Garni, stellte sich als genau die richtige Wahl heraus. Denn wir wollten in diesen vier Tagen so oft wie möglich im Englischen Garten sein, um den Wildgänsen zuzuschauen, und Tretboot zu fahren, und Brezn zu essen, und Weißbier zu trinken. Und so konnte man von der Wohnung in kaum vier Minuten im Englischen Garten sein und alle, sogar Florian Ludewig, der sich nicht unbedingt rasend viel aus Landschaft und Grünzeug macht, waren zufrieden und glücklich in diesen Tagen. Tetta wollte sich neben all der Bewegung auch noch gesund ernähren und ging jeden Mittag sehr tapfer an der McDonald's Filiale in der Occamstraße vorbei zum Karstadt hinüber, um dort im Delikatessen-Untergeschoss eine Sushi-Auswahl zu kaufen. Lo war begeistert, denn er liebt die Algen und den rohen Fisch, für Tetta allerdings war es jeden Tag eine rechte Überwindung, dieses Zeug zu kaufen, das er so gar nicht mag, auch wenn es so gut für ihn ist. Der Abschied von den Lusthäuslern hat dann alle ziemlich traurig gemacht, kaum irgendwo fühlen wir uns mittlerweile so dahoam wie in München, von Berlin mal abgesehen. Pfiat aich!]]></content:encoded><pubDate>Sun, 29 Apr 2012 09:51:00 +0200</pubDate></item><item><title>24. März - 06. April 2012 | TIPI Berlin</title><link>http://www.malediva.de/tagebuch/tagebuch/5c9b31a5dbfeda7184c683ac204b3bdd.html?tx_ttnews%5Btt_news%5D=598</link><description>Berlin, Hallelujah, Berlin! Das ist aus einem Song, den Lo sogar jetzt vor sich hersummen kann,...</description><content:encoded><![CDATA[Berlin, Hallelujah, Berlin! Das ist aus einem Song, den Lo sogar jetzt vor sich hersummen kann, aber es will ihm auf Teufel komm raus nicht einfallen, wer den singt! Sowas aber auch! Zum Thema: es ließe sich viel schreiben, wollte man all die schönen Abende beschreiben, die wir nach der Vorstellung noch im großen Zelt am Kanzleramt sitzen dürfen, wir und die Thekenschlampen, aber dann müsste man auch zugeben, dass die Feierabende fast schöner sind als die ohnehin schon superschönen Shows, die wir dort spielen, und das würde keinem gerecht. Also schweigen wir damenhaft und sagen nur, dass wir jedem, der dort ein Glas getragen oder einen Teller gespült oder ein Bier gezapft hat, zu Dank verpflichtet sind, zu ehrlichem Dank, denn wir mögen die Jungs und auch die Mädchen dort von Herzen gern und hoffen, sie wissen das auch. So eine lange, lange Spielzeit am selben Ort, wird das denn nicht langweilig? Das fragen einen die Leute wirklich! Und verstehen dabei gar nicht, dass wir so sehr glücklich sind, wenn wir einmal zwei Wochen am Stück zu Hause sein und trotzdem auf einer der schönsten Bühnen der Republik unser Goldtaler verdienen dürfen. Die Freude, sich abends ins Auto zu setzen und einfach nach Hause zu fahren! Die kann gar nicht hoch genug geschätzt werden. Also danken wir allen, die uns gesehen haben, denn ihr zahlt unsere Miete. Bussis para todos! Nach den ersten warmen Tagen wird es dann allerdings doch noch pissig und neblig und kalt, bestes Theaterwetter immerhin, doch mit dem Picknick-Decken, die Lo bis dahin immer im Wald ausgebreitet hat, um in Ruhe über den Liebnitz-See zu schauen, während die Hundchen sich gegenseitig durchs Unterholz jagen, ist es schon wieder vorbei. Und Lo weiß, dass Ostern erst einmal sibirische Kälte und sogar Schneeregen bringen wird und es danach noch etliche Wochen dauert, bis sich das Grün durchsetzt gegen das fade Braun und Grau und Asch (ja, auch das ist eine Farbe), und er hat doch jetzt schon so die Schnauze voll vom ewigen Deutschen Herbst und Winter. Wie in Helsinki, das ruft er immer, wenn er vor die Tür tritt, wie ein Spätnachmittag in Helsinki, und Tetta kann es schon nicht mehr hören. Nach zwei Wochen dann ist die Zeit im Zelt erst einmal vorbei. Mit tränenenden Nüstern verabschieden sich die Jungs von der Crew und vom Ort und gehen in einen zehntägigen Urlaub. Ein Leben haben die!]]></content:encoded><pubDate>Tue, 17 Apr 2012 09:17:00 +0200</pubDate></item><item><title>15.-16. März 2012 | UHU-THEATER Hannover</title><link>http://www.malediva.de/tagebuch/tagebuch/47b8c7f66f3f9f3a7841cfddf2a7df49.html?tx_ttnews%5Btt_news%5D=597</link><description>Das Uhu-Theater, also namentlich Ulrich und Hubert, hat uns diesmal in eine ganz anderes und ganz...</description><content:encoded><![CDATA[Das Uhu-Theater, also namentlich Ulrich und Hubert, hat uns diesmal in eine ganz anderes und ganz neues Hotel gesteckt. Und nicht nur, dass wir uns dort sehr wohl fühlen und es nur ein Sprung ist zum Maschsee, den Berta und Bolle lieben wie fast keinen zweiten See in Norddeutschland, denn dort gibt es nicht nur berauschend viele und auffallend freundliche Hunde-Kollegen, sondern auch noch Kanninchen und Wühlmäuse und Schwäne! Nein, im Hotel steigt gleichzeitig mit uns auch noch eine aufstrebende Fussball-Mannschaft ab, dreissig bis vierzig frisch geduschte Männer, deren liebstes Hobby körperliche Betätigung ist, und die ausnahmslos Hundenarren sind (was Lo schamlos auszunutzen bereit ist). Überraschend viele von diesen professionellen Leistungssportlern rauchen übrigens Kette, fast immer stehen ein paar von ihnen mit einer Zippe vorm Hotel, in Badeschlappen und Jogging-Hosen, aber dann erzählt Tetta, sogar Montserrat Caballé habe geraucht wie ein Schlot, ja, sie habe sogar anstatt sich einzusingen, lieber noch eine Fluppe durchgezogen, und habe es ihr geschadet? Nö, denkt Lo, die Olle ist ja immer noch auf Abschiedstournee, genau wie Cher (und die raucht bestimmt auch). Natürlich gehören die Abende im Uhu mit zum Schönsten, was man in Niedersachsen als Künstler erleben kann, denn die Leute sind gut vorgewärmt durch Alkohol und lecker Essen und die Stimmung ist generell so heiter wie auf einer Geburtstagsfeier von Tante Trude in Nörvenich-Schlackhellen. Gleich zwei Abende lang haben die Jungens Gelegenheit, auf der Bühne ihr Bestes zu geben und darum gibt es auch am Tag nach der ersten Show ein extra lange Runde um den Maschsee bis zum Café auf der Stadtseite, wo man Pommes essen kann, die es in sich haben. Der Sommer übrigens gibt, wie man so schön sagt, ein erstes Gastspiel: es ist höllenwarm da draußen am See, die Boote lassen ihre Segel knattern, tout Hannövre sitzt am Ufer und sonnt sich, das Gelato wird knapp und die Jogger wollen nicht aufhören zu laufen. Berta und Bolle sind sehr, sehr glücklich. Nach zwei Stunden Spaziergang sitzen sie jetzt brav auf der Holzmole vorm Biergarten und beobachten Schwäne. Die Muttis essen ihre Pommes und genießen hernach ein Kippchen. Es ist Friede und Sommer in Hannover und das ist doch schon mal was.]]></content:encoded><pubDate>Tue, 17 Apr 2012 09:06:00 +0200</pubDate></item><item><title>09. März 2012 | GRÜNE ZITADELLE Magdeburg</title><link>http://www.malediva.de/tagebuch/tagebuch/d4df197222d29d355fc7e2ca1e443b74.html?tx_ttnews%5Btt_news%5D=596</link><description>Es gibt wohl so einige Gründe, sich auf Magdeburg zu freuen, Lo jedoch weiß den gründigsten: er...</description><content:encoded><![CDATA[Es gibt wohl so einige Gründe, sich auf Magdeburg zu freuen, Lo jedoch weiß den gründigsten: er wird dort seinen Lieblings-Ostmann Mike sehen und seinen alten Kumpel René! Wie schön! Wie lang hat man nicht mehr beieinander gesessen und sich langsam aber gründlich betrunken! Man fällt sich in die Arme und verspricht, das wirklich bald nachzuholen. Lo arbeitet denn auch fleißig daran, er wälzt zu Hause in Berlin Termine und freut sich bombig auf alles, was kommt. Die Zitadelle liegt in einem Hundertwasser-Haus direkt in der Nähe des Magdeburger Doms und also nah am Ufer der Magde (?), an der Tetta seinen Mann und seine beiden Hunde erst einmal spazieren führt. Die Magde ist ein sehr zurückhaltendes Gewässer, über das sich nicht viel schreiben oder sagen lässt, ihre Ufer jedoch werden langsam belebter, es gibt neue Häuser und Promenaden, die Ossis joggen mittlerweile auch, ja, sie fahren sogar auf Inline-Skatern. Das hat es früher nicht gegeben! Nach zwei Kilometern kommt dann auch noch ein schickes Café in Sicht, das so auch an der Hamburger Außenalster stehen könnte und Lo, der ein ziemlicher Snob sein kann, ist endgültig versöhnt mit diesem Ausflug. Er bestellt sofort Kuchen mit richtig fett Sahne oben drauf, was Tetta ihm sehr übel nimmt, denn der versucht gerade (wie immer eigentlich) auf Sahne zu verzichten, ist dann aber doch schnell überredet und bestellt sogar noch Waffeln mit Zimt! Die Sau! Hundertwasser-Häuser sind übrigens ungelogen die hässlichsten Häuser, die jemand je gebaut hat, es ist ein grausam ahnungsloser Mischmasch aus Jugendstil-Anleihen und spanischer Grandezza und maurischen Elementen und Tiffany-Glas-Ornamenten und schlichtweg ein Verbrechen. In Österreich, auf dem Weg nach Wien, passieren wir immer eine Hundertwasser-Raststätte. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen. Die Zitadelle immerhin liegt im Kellergeschoss, und so muss Lo nicht mehr vom Gebäude sehen, als sich in einer Zigaretten-Pause verkraften ließe. Das Publikum ist etwas scheu, dann aber doch sehr nett. Wir waren lang nicht mehr hier. Es gibt viel zu erzählen.]]></content:encoded><pubDate>Tue, 17 Apr 2012 08:54:00 +0200</pubDate></item><item><title>04. März 2012 | FORUM Straelen</title><link>http://www.malediva.de/tagebuch/tagebuch/77e1ae820fba4d236184c10f8fa802a5.html?tx_ttnews%5Btt_news%5D=595</link><description>Obwohl der Kulturring Straelen seine Bühne mitten auf einem Schulcampus hat: es gibt kaum einen...</description><content:encoded><![CDATA[Obwohl der Kulturring Straelen seine Bühne mitten auf einem Schulcampus hat: es gibt kaum einen Lehrer in seinen Reihen! Das ist wichtig und muss gesagt werden! Nach dem 1000. Lehrerwitz mussten wir diesen Umstand zur Kenntnis nehmen und geben ihn hier korrekt wieder: kaum einen Lehrer! Und das bei soviel Kultur! Die Herzlichkeit, Aufgeräumtheit, Organisiertheit der Straelener ist schwer zu überbieten, nach einer entzückenden kleinen Anmoderation (nicht zu kurz, nicht zu lang, etwas witzig, etwas informativ - sehr, sehr fein) finden wir ein hellwaches Publikum vor, das sich nicht scheut, uns Liebe zu geben. Merci.]]></content:encoded><pubDate>Tue, 17 Apr 2012 08:49:00 +0200</pubDate></item><item><title>03. März 2012 | SCHLOSS HARDENBERG Velbert</title><link>http://www.malediva.de/tagebuch/tagebuch/8bcde430a1e5f61de11ba1671fc43084.html?tx_ttnews%5Btt_news%5D=594</link><description>Jawohl, meine Herrn, wir waren mal wieder in Velbert, und wer da nicht direkt an die Betonkirche...</description><content:encoded><![CDATA[Jawohl, meine Herrn, wir waren mal wieder in Velbert, und wer da nicht direkt an die Betonkirche von Gottfried Böhm denkt, hat sich wohl noch nie für Architektur interessiert. Lo immerhin ist Abonnent von Schöner Wohnen und Elle decoration, seine Schwägerin ist vom Fach (auch wenn sie hauptsächlich Gefängnisse baut, jetzt mal ganz im Ernst), und wenn er die Wahl hat zwischen noch einer Landschaft, die ihm Tetta zeigen möchte, oder aber dem neuen Museum von Zaha Hadid in Rom (nicht, dass Tetta ihn dahin schon einmal mitgenommen hätte, aber wer will sich beklagen), dann wählt er Rom. Herr Böhm ist also ein berühmter Architekt, mit über 60 gebauten Kirchen (die anderen planen ja oft nur und werden dann eben nicht gebaut), wobei das Betondings in Velbert-Neviges einer seiner meistdiskutierten Entwürfe ist, und, das möchten wir behaupten, nicht einer seiner besten - wobei uns hauptsächlich die Tatsache umhaut, dass sich der von allen Seiten schimmelnde und grünspanende Bau im betreffenden Umfeld so gut behauptet wie Los Mutter beim Skispringen. Aber über Geschmack lässt sich ewig streiten und wahrscheinlich werden uns nachfolgende Generationen einfach kleinlich und uninformiert finden und Recht haben sie: wir schimpfen auch immer auf die anderen! Die Show selbst klockert entzückend heiter vor sich hin, wir hatten schon beim letzten Mal ein gutes Gefühl, das sich nun bestätigt. Was wir noch vergessen haben: die Duschvorhänge im Hotel sind schimmelig! Ansonsten: allet super!]]></content:encoded><pubDate>Tue, 17 Apr 2012 08:39:00 +0200</pubDate></item><item><title>28.-29. Februar 2012 | WÜHLMÄUSE Berlin</title><link>http://www.malediva.de/tagebuch/tagebuch/92c1cfa880d57e31ec3068029d1c0d7a.html?tx_ttnews%5Btt_news%5D=593</link><description>Mit dieser kurzen Spielzeit, diesen zwei wunderschönen, sonnigen und eisigen Tagen gegen Ende...</description><content:encoded><![CDATA[Mit dieser kurzen Spielzeit, diesen zwei wunderschönen, sonnigen und eisigen Tagen gegen Ende Februar verabschieden sich die Malediven von den FETTEN JAHREN. Zumindest, was Berlin anbelangt. Wieviel Freude, Geld, und Zärtlichkeit die Jungens dieser Show verdanken, lässt sich schwer in Worte fassen. Lo zumindest denkt, dass ihnen mit DIE FETTEN JAHRE zum ersten Mal etwas gelungen ist, was er nicht verbesserungswürdig findet. Er mag einfach alles daran und alles darin und fühlt sich immer, als würde er auf der Bühne tanzen (was ihm schon einige Kollegen strengstens verboten haben). Er weiß, dass auch die anderen sehr an dieser Show hängen und es allen schwer fallen wird, sie zum letzten Mal zu spielen, doch das wird erst in ferner Zukunft in Nürnberg passieren, und bis dahin sind sie alle einfach nur dankbar. Dieter Hallervorden, der ein strenger, aber großzügiger Mann sein soll, hat lecker Kuchen aufgefahren und sein Team macht es uns so leicht und schön, ihr dolles Haus zu bespielen, dass wir kaum weg wollen von da. Danke!]]></content:encoded><pubDate>Mon, 16 Apr 2012 18:22:00 +0200</pubDate></item><item><title>27. Februar 2012 | HERKULESKEULE Dresden</title><link>http://www.malediva.de/tagebuch/tagebuch/f932f72a8903c48c9625c56f103014f0.html?tx_ttnews%5Btt_news%5D=592</link><description>Es wird eine sehr schöne Vorstellung im tiefen Osten. Wie immer, enttäuschen uns die neuen...</description><content:encoded><![CDATA[Es wird eine sehr schöne Vorstellung im tiefen Osten. Wie immer, enttäuschen uns die neuen Bundesländer auch diesmal nicht. Bolle allerdings nutzt die Gelegenheit einer sehr, sehr großen und unübersichtlichen Wiese und türmt. Berta und Lo sehen ihn in der Ferne über Bahnlinien (!) und unter Gasleitungen (!) hindurch rennen und tun, was man nun gerade gar nicht tun sollte: sie laufen laut schreiend und bellend hinterher. Berta hat einige Erfahrungen, ihren dümmeren Kollegen aus brenzligen Situationen zurück zu holen, aber diesmal scheitert auch ihre Nase immer wieder, denn der Schnee liegt hoch in Dresden und die Beagle-Nase versagt ein ums andere mal. Lo ist so ärgerlich über sich selbst, dass er kurz vorm Heulen ist, denn sollte dem dummen Viech etwas passieren, Lo wird es sich nie verzeihen, das weiß er. Letztens erst ist ein Elefanten-Baby im Berliner Zoo an Herpes gestorben und selbst da hat Lo sich diffus verantwortlich gefühlt, auch wenn Herpes ihm glücklicherweise fremd ist, aber das Mitleiden eben, das ist ihm nicht fremd, das ist ihm nah. Schließlich siegen Verstand und Erschöpfung und Berta und Lo sinken dort zu Boden, wo sie sind und hoffen darauf, dass Bolle zu ihnen zurück findet. Hat er bis jetzt doch jedesmal! Und, was soll man sagen, keine halbe Stunde später sind alle drei wieder glücklich vereint und traben zurück zum Hotel, um Tetta zu sagen, dass die Welt gerettet ist und das Leben wie geplant weiter geht. In der Garderobe liegen Schnittchen aus und Volks-Cola, es wird also gegessen und getrunken und geraucht, und nach der Show spendiert die Leitung sogar Sekt vom Rotkäppchen. Tassen hoch, Kollegen, und angestoßen!]]></content:encoded><pubDate>Mon, 16 Apr 2012 18:15:00 +0200</pubDate></item><item><title>10. Februar 2012 | VOLKSBAD Jena</title><link>http://www.malediva.de/tagebuch/tagebuch/a587f1927726b8407c571b7bd5a68d7d.html?tx_ttnews%5Btt_news%5D=591</link><description>Jena hat den Malediven das Volksbad geöffnet, eine ehemalige Schwimmhalle, die jetzt einen sehr...</description><content:encoded><![CDATA[Jena hat den Malediven das Volksbad geöffnet, eine ehemalige Schwimmhalle, die jetzt einen sehr glamourösen Hintergrund abgibt zu den Bemühungen der Diven, mit DIE FETTEN JAHRE zu einem Ende zu kommen: Tetta ist (das muss man wissen) heute etwas aufgewühlt, aus Gründen, die hier verschwiegen sein sollen, und so sitzt er immer mal wieder sprachlos auf seinem Platz am Tisch und weiß beim besten Willen nicht mehr, was er sagen möchte. Oder singen. Lo nimmt es mit größter Gelassenheit, denn wir sind nicht auf der Welt um perfekt zu sein – das hat ihm eine thailändische Nonne einmal gesagt und damals war das eine sehr neue Erkenntnis für ihn, denn in seiner Familie galt Umgekehrtes. Es wird, so viel sei verraten, ein gutes Ende nehmen, Tetta wird einigen Spaß haben und sich wieder berappeln und kurz nach Feierabend werden sich alle ein Whiskey-Cola bestellen und anstoßen auf den Frontalunfall, den andere Künstler Bühnenshow genannt hätten.]]></content:encoded><pubDate>Mon, 16 Apr 2012 18:12:00 +0200</pubDate></item><item><title>02.-04. Februar 2012 | UNTERHAUS Mainz</title><link>http://www.malediva.de/tagebuch/tagebuch/882baee5a7eebaf4e50607a35566c589.html?tx_ttnews%5Btt_news%5D=590</link><description>Kaum haben wir die Sachen für Mainz gepackt, erreicht uns die frohe Kunde, dass sie dort wegen der...</description><content:encoded><![CDATA[Kaum haben wir die Sachen für Mainz gepackt, erreicht uns die frohe Kunde, dass sie dort wegen der großen Kartennachfrage um einen Tag verlängern werden! Das ist sehr flexibel von ihnen und sehr schön für uns, trifft es uns doch immer besonders hart, wenn Leute weggeschickt werden müssen. Das Intercity Mainz spendiert uns aus alter Freundschaft eine sagenhaft elegante Suite zum Preis eines Doppelzimmers, die Hunde nehmen direkt das Sofa im Wohnzimmer in Beschlag und verlassen es innerhalb der nächsten Tage nur höchst ungern. Im Unterhaus selbst folgt ein schöner Abend dem anderen, die Show fängt an, richtig Spaß zu machen, jetzt, wo sich auch Lo an den Großteil seiner Texte erinnern kann. In Mainz außerdem kommt es zu einem seltenen Großereignis: die komplette Familie Malinke reist an, die aus dem Norden und die Absplitterung aus dem Süden, sie treffen sich einmütig bei einem neutralen Italiener in der Innenstadt und überleben auch die Show danach, ohne größere Ausfälle. Mutter Malinke lobt das neue Stück und ist erleichtert, dass im Bühnen-Bett kein schwuler Sex gezeigt wird. Die Verwandtschaft staunt wie immer, dass überhaupt jemand kommt und guckt und dafür auch noch zahlt. Der ganze Reichtum der Familie liegt im hessischen Ackerboden und so wundert diese Einstellung niemanden. Lo freut sich, dass alle so glücklich sind und tut es ihnen nach.]]></content:encoded><pubDate>Mon, 16 Apr 2012 18:08:00 +0200</pubDate></item><item><title>28. Januar 2012 | SAVOY Düsseldorf</title><link>http://www.malediva.de/tagebuch/tagebuch/fd97d5e3c0e54fe67caf400e85830690.html?tx_ttnews%5Btt_news%5D=589</link><description>Als wir in Düsseldorf ankommen und den DVD-Player endlich ausschalten, empfängt uns das Theater...</description><content:encoded><![CDATA[Als wir in Düsseldorf ankommen und den DVD-Player endlich ausschalten, empfängt uns das Theater schon mit dem Besten, mit dem uns ein Theater empfangen kann: Catering! Im Savoy sorgt man immer dafür, dass Warmhalteplatten mit 1000 Leckereien im Backstage-Bereich vor sich hindampfen und vergisst auch nicht, für die Gemüsefresser Salate und Fische zu schlachten. Danke! Das Haus ist voll, sagt man uns, und so gehen wir erst einmal ruhigen Gewissens ins niegel-nagel-neue Hotel direkt gegenüber, ins Düsseldorf-Mitte. Auch wenn der Name nicht gerade für Originalität spricht, das Haus ist traumschön und unendlich bequem und hat für Hunde ein Herz und sogar zwei Kauknochen auf dem Kopfkissen. Lo bestellt schon mal Klo-Papier voraus und erhält auf einen Schlag drei Rollen! Soviel kann selbst er gar nicht verbrauchen! Danach beginnt es zu fisseln und hört auch nicht wieder auf. Regen von oben allerdings ist der größte Feind Bertas, die von da an nur noch sehr unwillig pinkeln geht und das auch nur griesgrämig und argwöhnisch. Bolle, der zu dumm ist, um schlecht gelaunt zu sein, wundert sich über die gebückt schleichende Hunde-Dame an seiner Seite. Der Abend wird bezaubernd und endet auch ebenso, auch wenn die Jungs an Pyjama Party noch einiges auszusetzen wissen.]]></content:encoded><pubDate>Mon, 16 Apr 2012 18:01:00 +0200</pubDate></item><item><title>27. Januar 2012 | ALTE FEUERWACHE Duisburg</title><link>http://www.malediva.de/tagebuch/tagebuch/26a887e31dda4bfe9361041c31155fc3.html?tx_ttnews%5Btt_news%5D=588</link><description>In Duisburg haben wir immer im Hundertmeister halt gemacht, doch in diesem Jahr gibt es das...</description><content:encoded><![CDATA[In Duisburg haben wir immer im Hundertmeister halt gemacht, doch in diesem Jahr gibt es das Hundertmeister nicht mehr, es heißt jetzt auch anders, nur wie, wollen wir uns gar nicht merken. Unser neuer Spielort, die Alte Feuerwache, ist immerhin ein prachtvoller Tausch, vielleicht sogar zum Besten der Jungs, denn das Team ist überaus entzückend und engagiert, das Essen lecker, die Stimmung entspannt, der Abend recht gut verkauft, und die Malediven sehr zufrieden. Da wollen sie gern wieder einmal hin, sie schreiben es gleich der Agentin. Berta und Bolle trotzen der Kälte und gehen wie gehabt alle Strecken in der Stadt zu Fuß. Vom Dellplatz bis in die Friedenstraße zur Alten Feuerwache ziehen sie Lo hinter sich her und sind sehr einverstanden mit Duisburg: sie finden einen Brownie, sogar mit Schimmel drauf, und bevor Lo sie wegzerren kann (er raucht gerade & telefoniert) ist der Gammelteig auch schon in den Beagle-Mägen verschwunden. Sie furzen daraufhin drei Tage fürchterlich, sind sich jedoch keiner Schuld bewusst. Tetta schimpft fürchterlich, isst aber dann Glasnudeln mit frittierten Zwiebeln und stinkt daraufhin schlimmer als jeder Hund und ist also ziemlich schnell so klein mit Hut und ebenso still. Ansonsten geht es allen gut und sind alle zufrieden, denn es gibt eine entscheidende Neuerung im Tourbus: jetzt kann man auf den hinteren Bänken DVDs gucken, denn es gibt portable DVD-Player, die man mit jeder gewünschten DVD bestücken kann, sogar codefree! Da hat Tetta aber alle glücklich gemacht mit seinem Online-Shopping. Lo & Tetta schauen alle neuen BBC-Serien, die ihnen Freunde aus London geschickt haben: Downton Abby (schöner noch als Eaton Place!) und Gavin & Stacey (so schön!) und alle vier Staffeln von Lark Rise to Candleford (ein absoluter Hit!) und bald auch die zwei ersten Staffeln von Sherlock Holmes und natürlich auch von Luther. Wer will, schlägt jetzt sofort bei AMAZON nach, was es damit auf sich hat, und wir schwören, er wird nicht enttäuscht sein. Oft sitzen jetzt alle im Bus und hoffen auf einen Stau, so himmlisch viel Freude macht das Fernsehen, wenn man selbst die Auswahl bestimmt.]]></content:encoded><pubDate>Mon, 16 Apr 2012 17:52:00 +0200</pubDate></item><item><title>21. Januar 2012 | PFLEGHOFSAAL Langenau</title><link>http://www.malediva.de/tagebuch/tagebuch/f0b2a491519b14e8c6fa9766e84fcc75.html?tx_ttnews%5Btt_news%5D=587</link><description>Von Konstanz aus fahren wir mit der Fähre (!) über den See, dessen Name Lo gerade nicht einfallen...</description><content:encoded><![CDATA[Von Konstanz aus fahren wir mit der Fähre (!) über den See, dessen Name Lo gerade nicht einfallen will. Ist es vielleicht der Konstanz-See? Geographisch ist Lo so beleckt wie eine Kuh, die sich eben nicht lecken lässt. Auch die Urlaubsziele, ja schon die Urlaubsplanerei! Ein Graus für ihn! Das alles muss Tetta organisieren, er muss Lo in ein Flugzeug setzen oder auf ein Boot (Schiff, ruft Tetta), und ihm immer sagen, wohin er gehen soll, oder wohin auch nicht. Einmal ist Lo spazieren gegangen und eine Steilküste hinunter gefallen, naja, es waren die ersten paar Meter einer Steilküste, auf Rügen, ja, genau da ist vor kurzem Schlimmeres passiert, und seitdem lacht Tetta nicht mehr, sondern nimmt Lo an die Hand im Ausland. Und auf Inseln. In Langenau übrigens müssen wir gegen das Hallenfußball-Turnier anstinken, was nicht leicht ist. Dennoch ist das Haus fast ausverkauft und wir haben einen Heidenspaß mit die Leut‘! Eisig kalt ist es allerdings, die Vorboten der Sibirischen Kälte, die schon bald so viele Ommas und Oppas im Osten dahinraffen wird. Eine Schande.]]></content:encoded><pubDate>Mon, 16 Apr 2012 17:44:00 +0200</pubDate></item><item><title>20. Januar 2012 | STADTTHEATER Konstanz</title><link>http://www.malediva.de/tagebuch/tagebuch/0fb492ebe3117a09728dccbd6eb7b113.html?tx_ttnews%5Btt_news%5D=586</link><description>Konstanz ist nicht Koblenz, und doch verwechselt Lo diese beiden Städte ständig und fast schon...</description><content:encoded><![CDATA[Konstanz ist nicht Koblenz, und doch verwechselt Lo diese beiden Städte ständig und fast schon zwanghaft. In Konstanz dreht sich eine riesige Nutte am Hafen im Kreis, auf ihren Händen trägt sie dabei einen greisen Papst und einen Bischof. Bolle findet ein Portemonnaie im Park, mit ordentlich Geld darin und allen Karten und Ausweisen und Führerscheinen. Da die Dame, die die Börse verloren hat, per Telefon nicht zu erreichen ist, macht sich Tetta noch spät in der Nacht auf in die Gasse, wo die verzweifelte Frau schon um ihr Hab und Gut bangt. Die Wiedersehensfreude ist groß: Tetta erhält 12 Euro Finderlohn! Wir gehen sofort alle zum Asia-Imbiss und hauen den Reichtum auf den Kopp! Die Show läuft erwartbar energiegeladen und rund, die Zeitungskritik allerdings, die darauf folgt, zeigt, dass die schreibende Dame doch leider etwas unterbelichtet ist. Noch nicht einmal ihr Deutsch ist besonders gut. Die Leute immerhin hat es gefreut, und wir vereinbaren schnell den nächsten Termin. See you soon, Koblenz! Nee, Konstanz! Da! Schon wieder!]]></content:encoded><pubDate>Mon, 16 Apr 2012 17:42:00 +0200</pubDate></item><item><title>Silvester in der Bar jeder Vernunft</title><link>http://www.malediva.de/tagebuch/tagebuch/ad89a0e8783bc1591e6ba608c5afd886.html?tx_ttnews%5Btt_news%5D=585</link><description>Was soll man sagen: auch so eine Weihnachtsfeierfreude zieht sich zum Ende hin! Und schließlich...</description><content:encoded><![CDATA[Was soll man sagen: auch so eine Weihnachtsfeierfreude zieht sich zum Ende hin! Und schließlich also hatte Lo keine Lust mehr, das Tagebuch zu führen. Die Tage glichen sich wie ein Huhn dem anderen Huhn, mühselig langsam schlich das Jahr seinem Ende entgegen, und obwohl die Jungens von Malediva gar nicht so mies drauf waren, waren sie doch alle sehr müde und sahen einfach keinen Sinn mehr, Lo noch irgendetwas zu erzählen, das er für seine Tagebucheinträge hätte verwenden können. Alle waren damit beschäftigt, noch auf den letzten Drücker Geschenke zu kaufen, sich mit den Liebsten zu streiten, das Weihnachtsessen vorzubereiten, ach, was weiß ich nicht noch alles. So ging das BAR-JEDER-VERNUNFT-Gastspiel in Berlin (LEBKUCHEN) zu Ende. Doch so viel noch dazu: eines haben die Jungs dann doch fürchterlich bereut. Sie hatten der BAR JEDER VERNUNFT eine Silvester-Show namens TISCHFEUERWERK versprochen, eine Show, die noch vier Tage vor der Premiere gar nicht existierte, und so blieben alle über Nacht im Probenraum der Malediven, bestellten Pizza aus dem Karton und Sushi aus der Plastikschale und grübelten und texteten und probten. Lo zog schließlich die Gäste-Sofas aus und alle kuschelten sich unter die Decken, auch Berta und Bolle durften ausnahmsweise mit ins Bett, denn jetzt war sowieso schon alles egal und verloren. Wider Erwarten aber wurde es eine dufte Sache und vier Abende lang spielten die Jungs also TISCHFEUERWERK und alle, aber auch wirklich alle hatten einen Riesen-Spaß. Die vier Tage mit dem Silvester-Special TISCHFEUERWERK wurden also glorreich gefeiert und schließlich doch eingemottet. Das neue Jahr begann dann ein jeder nach seiner Vorstellung vom momentanen Glück: der Techniker flog nach Bali, Florian mit seiner Freundin auf die Kanaren, und die beiden Haupttäter flüchteten nach Dänemark, in ein sturmumtostes Reethäuschen mit Meerblick und Kamin.]]></content:encoded><pubDate>Mon, 16 Apr 2012 17:36:00 +0200</pubDate></item><item><title>Weihnachten in der Bar jeder Vernunft</title><link>http://www.malediva.de/tagebuch/tagebuch/dad314787d7c033cc24ea6dd64018fcd.html?tx_ttnews%5Btt_news%5D=584</link><description>Die letzten Wochen des Jahres verbringen wir in Berlin, so wie es sich gehört. Jeden Abend schnüren...</description><content:encoded><![CDATA[Die letzten Wochen des Jahres verbringen wir in Berlin, so wie es sich gehört. Jeden Abend schnüren wir unser Bündel und fahren vom Prenzlauer Berg durch Mitte, an der Wohnung der Kanzlerin und der Charité vorbei zum Großen Stern, winken der Goldelse freundlich zu, ziehen einen schönen Kreis daran vorbei und schlagen auf in der Bar jeder Vernunft in Wilmersdorff. Es ist und bleibt eine der größten Freuden mit dem Team der Bar eine Show zu fahren. Danny und Moritz, unsere Licht- und Tonhelden, haben die Bühne bei unserer Ankunft schon gefegt und präpariert, die Tannen leuchten, der Kunstschnee funkelt, alle freuen sich, einander zu sehen und so küsst man sich rechts und küsst man sich links und jeder macht sich an seine Arbeit. Wir legen ein wenig Puder auf (Fensterkitt für unsere Sorgenfalten, sagt Tetta) und summen uns ein. Die Hunde kriegen einen Rinderknochen, oder, ganz neu, Rinderhufsehnen (Dank an Trixie - es stinkt genauso wie es sich anhört), und sinken für die nächste Stunde glücklich in ihr Gemeinschaftskörbchen. Kollegen hatten uns gewarnt: das Publikum zur Weihnachtszeit ist nicht ganz ohne, gern glühweinselig und laut und feiersüchtig. Wir machen nur die besten Erfahrungen, alles bleibt friedlich und heiter und die Tage vergehen wie im Flug. Die Nächte sind klar und hell, und wenn wir aus dem Zelt kommen leuchten die Sterne über Berlin. Das schöne an dieser Zeit? Alle gehen so milde und freundlich miteinander um, sogar Lo & Tetta streiten nicht in der üblichen Lautstärke.]]></content:encoded><pubDate>Mon, 16 Apr 2012 17:20:00 +0200</pubDate></item><item><title>14. Dezember 2011 | NEUES THEATER Höchst</title><link>http://www.malediva.de/tagebuch/tagebuch/6c81e2b8101cd24599204679997a8c18.html?tx_ttnews%5Btt_news%5D=581</link><description>Für das neu gestaltete Badezimmer in der Gästewohnung kann man das Neue Theater gar nicht genug...</description><content:encoded><![CDATA[Für das neu gestaltete Badezimmer in der Gästewohnung kann man das Neue Theater gar nicht genug loben: so fein und sauber und niegelnagelneu! Und überall neue Sofas und neue Couchtische und ein Plasma-TV von Kinoformat! Alle schauen gemeinsam den Auftritt von Adele in der Royal Albert Fucking Hall und sind so hin und weg, als wären sie dabei gewesen. Diese DVD wollten Lo Tetta zu Weihnachten schenken und Tetta wollte sie Lo zu Weihnachten schenken und als das dann irgendwie aufflog, hat man herzlich gelacht und das Beschenken vorgezogen, damit die Freude früher einsetzt und länger anhält.]]></content:encoded><pubDate>Wed, 14 Dec 2011 10:32:00 +0100</pubDate></item><item><title>13. Dezember 2011 | NEUES THEATER Höchst</title><link>http://www.malediva.de/tagebuch/tagebuch/ef1acd3805b40d09dde964223b5e2ccc.html?tx_ttnews%5Btt_news%5D=580</link><description>Höchste Zeit für Höchst! Die sechzehnte Vorstellung von LEBKUCHEN! Argl! Bei allen stellt sich...</description><content:encoded><![CDATA[Höchste Zeit für Höchst! Die sechzehnte Vorstellung von LEBKUCHEN! Argl! Bei allen stellt sich leichter Verschleiß ein, die Songs werden nun mittlerweile beim Frühstück und im Tourbus vor sich hingesummt, das ist nie ein gutes Zeichen, normalerweise trennen die Malediven streng zwischen privatem und professionellem Gesang und summen im Bus eher Adele oder Carole King. Trotzdem spielt und singt es sich sehr schön vor dem Publikum hier in der Frankfurter Vorstadt. Lo erwartet entfernte Verwandtschaft, die dann aber nicht kommt. Er ist leicht muffig. Tetta tröstet mit einem Gutschein für einen Gratis-Besuch des nahen Hallenbades Höchst! Eine gute Tat! Lo liebt Hallenbäder! Man geht also schwimmen und guckt durch die großen Glasfronten auf die graue, ganz und gar verregnete und verpisste Altstadt von Höchst. Höchst erfreulich.]]></content:encoded><pubDate>Tue, 13 Dec 2011 10:31:00 +0100</pubDate></item></channel></rss>
